Sparen zu welchem Preis?

Dieses Land ist eins der Reichsten in der Welt und gibt im Verhältnis hierzu am wenigsten für die Bildung seiner Kinder & Jugendlichen aus. Der Grossteil des Geldes versickert auf den Verwaltungsebenen der EU, des Bundes, der Länder und zuletzt der Kommunen.

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Abschaffung der kommunalen Kinder-und Jugendarbeit in Berlin

Sparen um welchem PreisSparen um welchem Preis?
Das die Stadt Berlin pleite ist sollte mitlerweile jeder mitbekommen haben. Seit Jahren spart die Stadt wo sie nur kann und nicht zuletzt in der Kinder- und Jugendarbeit. Doch irgendwo muß auch einmal Schluß sein. Denn zum 1. Januar 2010 soll der Großteil ( in Friedrichshain-Kreuzberg – alle) der noch verbliebenen kommunalen Einrichtungen an freie Träger übergehen. mehr zum Thema “Abschaffung der kommunalen Kinder-und Jugendarbeit in Berlin”

Gefahrenzone Hamburg

In den letzten Wochen wurde intensiv über das Vorgehen der Hamburger Polizei im Umgang mit Demonstranten berichtet. Nach einer ausgeuferten Demo an der Roten Flora in der Hansestadt hat die Polizei drei verschiedene Gebiete in Hamburg als sogenanntes Gefahrengebiet definiert. Damit konnten Polizisten Platzverweise ohne wirkliche Begründung aussprechen und außerdem die Personalien von Menschen in der Gefahrenzone Hamburg aufnehmen. Aber wie ist das Ereignis abgelaufen?

Die Demo und die anschließenden Folgen

Um die Rote Flora, einem besetzten Veranstaltungszentrum in Hamburg, herrschen seit Jahrzehnten Kämpfe. Nun wollte der offizielle Eigentümer eine Miete verlangen, woraufhin es eine Demo vor dem Gebäude gab. Diese ist aus verschiedenen Gründen ausgeufert. Gewalt gegen die Polizei, Straßenschlachten und unnötige Exzesse der Polizei dominierten die Schlagzeilen der Medien. Im Anschluss gab es einen Anschlag auf Polizisten, welcher jedoch momentan noch in einem Untersuchungsausschuss der Stadt auf Wahrheitsgehalt geprüft wird. Der Senat reagiert damit, dass man der Polizei die Erlaubnis erteilte, Teile der Innenstadt, Altona und die Sternschanze – hier steht die Rote Flora – als sogenanntes Gefahrengebiet (Gefahrenzone Hamburg) zu definieren. Seit dem 04. Januar durften Polizisten die Personalien von Personen innerhalb dieser Zonen ohne einen Tatverdacht aufnehmen und entsprechende Platzverweise aussprechen. Bereits in den ersten Tagen nach dem Aussprechen dieser Zonen gab es bundesweite Kritik an den Maßnahmen des Senats in Hamburg. Bedenkt man, dass momentan die SPD an der Macht ist, konnte man den sehr harten Kurs zumindest kritisch betrachten.

Bürgerproteste und Rückzug durch die Polizei

Weniger die Kritik der Politik und der Abgeordneten in Hamburg als viel mehr die Kritik der Bürger wurde in Hamburg wahrgenommen. Viele Menschen versammelten sich demonstrativ in den sogenannten Gefahrgebieten. Selbst das US-Außenministerium hat mit einer Reisewarnung für Hamburg auf die entsprechenden Entschlüsse des Hamburger Senats reagiert. Die Klobürsten-Flashmobs wurden ins Leben gerufen. Dabei sind Bürger mit Klobürsten bewaffnet in Gruppen durch die Gebiete marschiert, um auf die undemokratischen Bedingungen dieser Maßnahmen hinzuweisen. Stück für Stück ruderte die Polizei zurück und verschärfte die Anordnung nur noch auf drei Inseln rund um wichtige Polizeiwachen, ehe die Gefahrengebiete am 14.01.2014 komplett aufgehoben worden. Der Senat muss sich jedoch noch immer der Kritik stellen. Die Demonstranten rund um die Flora haben sicherlich ihren Anteil an diesen Entwicklungen. Allerdings waren die Proteste der Anwohner und Bürger ein typisches Signal dafür, dass man hier mit zu harten Mitteln reagiert hat. Wie sich die Situation in den nächsten Wochen entwickeln wird, bleibt abzuwarten. Für die Hansestadt bleibt nur zu hoffen, dass es nur noch friedliche Demonstrationen geben wird.

Antwort auf den Offenen Brief der JHA-Vorsitzenden

Am 22. November 2012 hatten elf von zwölf Jugendhilfeausschussvorsitzende/n (außer Neukölln) einen offenen Brief an Jugendsenatorin Sandra Scheeres (SPD) geschrieben. Nachzulesen unter: http://www.paperpress.org/index.php?name=News&file=article&sid=1942
Am 23. Januar 2013 kam die Antwort von Staatssekretärin Sigrid Klebba (SPD).
Quelle: paperpress

Jugendhilfeausschuss zieht wegen Kürzungen im Jugendbereich vor Gericht

Mitte. Als erster Bezirk reicht der Jugendhilfeausschuss Mitte (JHA) beim Verwaltungsgericht Berlin Klage gegen die permanente Unterfinanzierung der Kinder- und Jugendarbeit ein.
Quelle: Berliner Woche (30.11.12)

Offener Brief an die politisch Verantwortlichen und Gremien im Land Berlin zu den Auswirkungen des Personalabbaus auf die Erfüllung der Aufgaben der öffentlichen Jugendhilfe.

2012_11_21_Offener_Brief_JugAL_1

Keine Kürzung bei der Jugend – Klubs können vorerst aufatmen: BVV beschließt Haushaltsplan

Jugendclubs wurden geschlossen, Projektgelder gestrichen, Personal abgebaut. Der Schuldenbezirk streicht seit Jahren die Mittel für die Kinder- und Jugendarbeit. Und auch diesmal sollte der Etat für die Förderung freier Träger von jährlich 3,5 Millionen Euro auf drei Millionen Euro reduziert werden. Das hätte die Schließung von bis zu sieben der noch 49 Klubs zur Folge. Doch der Jugendhilfeausschuss (JHA) hat die Streichpläne einstimmig abgelehnt. Die Haushälter konnten durch Umschichtungen den Fehlbetrag auflösen. “Diesen Erfolg haben auch die zahlreichen Protestaktionen von Kindern und Jugendlichen möglich gemacht”, sagte JHA-Vorsitzender Florian Schwanhäußer (CDU).
Quelle: Berliner Woche

Berliner Jugendhilfe in Not – Bezirke fordern mehr Geld

2012_11_28_Mopo_Berliner_Jugendhilfe_in_Not

“Brandbrief” der Jugendhilfeausschussvorsitzenden der Bezirke

“Brandbrief”
BrandbriefJugend
Pospapier_JA_Jugverbandsarbeit_final.pdf

Forder_Jugend(verbands)arbeit_Kurz_final.pdf

Soziale Arbeit ist immer politisch, so oder so. – Man muss sich entscheiden, wem man dienen will.

Laut IFSW bilden ›die Prinzipien der Menschenrechte und der sozialen Gerechtigkeit‹ das Fundament der Werte- und Handlungsbestimmungen für die Soziale Arbeit. Demgegenüber erleben wir den Alltag der Sozialen Arbeit im gravierenden Gegensatz: Werte wie soziale Gerechtigkeit und soziale Teilhabe sind durch Logiken der Verwertung und Entwertung ganzer Bevölkerungsgruppen ersetzt worden.
Quelle: Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit in Berlin

flugblatt-aks-vollversammlung

Keine Kürzungen in der Kinder- und Jugendarbeit in Mitte!

Wegen der schlechten Haushaltslage in Mitte soll jede 7. Kinder und Jugendeinrichtung die nach §11 SGB 8 gefördert wird gestrichen werden, bzw. eine knappe halbe Millionen € “gespart” eingespart werden.

Aufruf

Offener Brief „Übertragung Lichtenberger JFE`s

Sehr geehrte Damen und Herren,
Eine immer größer werdende Initiative versucht im letzten Moment die
Übertragung der letzten Lichtenberger Jugendfreizeiteinrichtungen an
freie Träger zu verhindern. Es gibt viele Argumente, die dafür sprechen,
dass Jugendarbeit Aufgabe der Kommunen bleiben muss. Diese können in
unserem offenen Brief nachgelesen werden.

Empörend finden wir, dass wir von solchen Entscheidungen aus der Zeitung
erfahren. Ebenso empört sind wir, dass Mitbestimmung damit nur auf dem
Papier und bunten Webseiten zu finden ist.

Im Anhang finden Sie eine Unterschriftenliste, die von den Mitgliedern
der Initiative und Bürgern Lichtenbergs stammen. Dazu kommen
Unterschriften von Bürgern, die von Jugendlichen eigenverantwortlich
innerhalb kürzester Zeit angesprochen wurden.

Bitte leiten Sie diese Nachricht weiter, diskutieren Sie die Argumente
und kommen Sie zur Sitzung der BVV an diesem Donnerstag (15. November,
Max-Taut-Aula, Fischerstr. 36, 10317 Berlin).

Mit freundlichen Grüßen
Alexander Baldauf

Übertragung Lichtenberger JFEs

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