Sparen zu welchem Preis?

Dieses Land ist eins der Reichsten in der Welt und gibt im Verhältnis hierzu am wenigsten für die Bildung seiner Kinder & Jugendlichen aus. Der Grossteil des Geldes versickert auf den Verwaltungsebenen der EU, des Bundes, der Länder und zuletzt der Kommunen.

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Das ist ein erbärmliches Signal

Widerstand in der zitty

Nun haben wir es auch in die akuelle Ausgabe der zitty geschafft (Ausgabe 19 2009).
Und nun stellen wir die Frage an Frau Herrmann; wieviel Aufmerksamkeit brauchen Sie noch bis sie uns unterstützen um den Haushaltsplanentwurf 2010/2011 zu boykottieren? Stehen Sie nun hinter uns, oder waren dies nur alles aufmunternde Worte um uns ruhig zu stellen.

Was wir fordern?
Sagen sie NEIN zu den Sparmaßnahmen.
Stehen Sie endlich zu ihren Aussagen und unterstützen sie uns.
Denn wie sagen „Die Grünen“ immer so schön, nur gemeinsam sind wir stark.

Also lassen Sie uns mit den geplanten Kürzungen nicht einfach so stehen! Sondern unterstützen Sie uns!

Man sollte auch stets bedenken; nächstes Jahr sind Landtagswahlen. Und die Leute warten auf ein Aufbegehren und nicht nur auf leere Worte!

25 Kommentare auf “Das ist ein erbärmliches Signal”

  1. Grit aus der Schreinerstr. sagt:

    na wenn es wieder einmal im bezirk „brennt“ und die stadträtin nebst anhang reagieren müssen, um nicht zu versagen, werden schnell projekte geschaffen und finanziert. bei eindämmung des problems werden die projekte wieder eingestampft. das ist so symptomatisch für diese kommunalpolitik. das bezirksamt hat ne abwrackstation und ne feuerwehr gleich an der hand. vorsitzende ist frau Herrmann & Co. ist doch ne tolle sache. gehen wir doch alle mal hin. vielleicht springt für uns alle noch was raus dabei.

  2. Bürger aus Mitte sagt:

    Brauchen wir bald mehr Geld für Auswirkungen der Sparpolitik? Dank Konjunkturpaket II – weitere werden sicherlich folgen, schaffen wir es!

    Na kurbeln wir mal mit dem Projekt: Kürzungen auf Kosten der Kinder und Jugendlichen – die Bauwirtschaft an. Bauen wir Kinder,- und Jugendknäste.
    Und Arbeitsplätze kann man dann auch schaffen – Vollzugsbeamte und für die Insassen nen Sozialarbeiter. Vielleicht noch nen hochbezahlten Therapeuten oder nen Psychologen.
    Und paar mehr Richter brauchen wir dann auch.
    Die paar Wenigen die es gibt, sind jetzt schon vollkommen überfordert.
    Vielleicht sollten auch neue Strafgesetze für Kinder und Jugendlichen zur Abschreckung geschaffen werden.
    Die Kommunalpolitik in den Bezirken macht es vor. Kürzungen, Streichungen, Einsparungen.
    Vorreiter = Fritsch (als Jugendamtsdirektor in Lichtenberg) radikale Streichungen und Schließungen —> übergewechselt nach Mitte als Jugendstadtrat dort wird auch fleißig gestrichen/gespart/geschlossen —> Auf Grund seiner Verdienste wird er wohl demnächst eine Stelle im Senat erhalten, als Dankeschön für die Einsparungen im Sinne des Senates.
    Mitstreiterin = Herrmann (Jugendstadträtin in Frdh./Kreuzberg)
    Die Beiden sollten eine Gehaltserhöhung für Innovation in der Kinder- und Jugendarbeit bekommen.

  3. bln sagt:

    die politik finanziert:
    einsätze in afghanistan
    banken
    große wirtschaftsunternehmen
    auf kosten aller gesundheits und sozialbereiche
    ich sage nur, kinderschutz
    das projekt schreiben sich alle parteien auf die fahnenstange
    schafft lieber voraussetzungen für die familien und deren kinder
    dann gibt es nicht solche schlechten nachrichten über kinder

  4. rebellin sagt:

    wenn man diese tage durch die strassen geht, prangt es einem von so vielen plakaten entgegen:
    MEHR TUN FÜR DIE BILDUNG
    MEHR TUN FÜR FAMILIEN
    und dann aber im gleichen atemzug im sozialen kürzen…
    WO PASST DAS NOCH ZUSAMMEN???

  5. leon sagt:

    der bezirk macht es vor – abschiebung der vollfinanzierung für seine kinder und jugendlichen. durchgesetzt von der stadträtin.
    ich bin gespannt welche parteien sich nach den wahlen anschließen????? oder gibt es noch mitdenkende parteien???? können doch nicht alle ignorant sein!!!!!
    ZUKUNFT – DEUTSCHLAND!!!!

  6. Bürger sagt:

    Wachstum durch Bildung! – Die Grünen
    Mehr Geld für Bildung, nicht für Banken! – Die Linke
    Weil gute und kostenlose Bildung ein Recht ist. – SPD
    Wir haben die Kraft für gute Bildung – CDU
    Bildung ist ein Bürgerrecht – FDP

    So könnte der Satz – zusammengefasst von allen Wahlsprüchen aussehen:
    Da gute und kostenlose Bildung ein Bürgerrecht ist, wir die Kraft für gute Bildung haben und Wachstum durch Bildung erreichen wollen, brauchen wir mehr Geld für Bildung, und nicht für Banken!

    Wenn alle das so sehen, sollten sie sich mal einig sein!
    5 min vor 12, war es schon vorgestern. Sie sollten es endlich begreifen und nach den Wahlen handeln.

    Bildung gehört an 1. Stelle! Und nicht zwischendrin!

  7. snoopy2 sagt:

    Kinder – die lebenden Botschaften, die wir einer Zeit übermitteln, an der wir selbst nicht mehr teilhaben werden.
    Neil Postman *1931

  8. schreiber im hauptstadtblock sagt:

    das ist so jämmlich und peinlich für diesen bezirk.
    man nimmt sich stets das beispiel lichtenberg zu nutze.

    dort gibt es einen herrn heinisch >http://www.michael-heinisch.de/Person.274.0.html< . er hat die neuordnung der jugendarbeit "erfunden". -->
    * alle Einrichtungen zu erhalten und auszubauen
    * gleichzeitig Geld einzusparen
    * einen großen Teil der Bezirksamtseinrichtungen in Freier Trägerschaft neu zu organisieren
    * Qualitätsentwicklung vorzunehmen
    In den Folgejahren kommunizierten immer mehr AkteurInnen Freier Träger die Neuordnung der Jugendarbeit mit dem Lichtenberger Bezirksamt.

    Im Jahr 2007 kam es auf Initiative von Bündnis90/Die Grünen hin zur Umsetzung. Die gesamte Jugendarbeit in Lichtenberg wurde neu geordnet:

    * fast alle Einrichtungen wurden in Freier Trägerschaft fortgeführt
    * Basis der Arbeit sind seitdem Leistungsverträge zwischen Freien Trägern und Bezirksamt auf der Basis von Angebotsstunden
    * Es werden seitdem jährlich etwa 1.800.000? (fast 2 Millionen) eingespart, das sind fast 30% des Gesamtaufwandes. Und dies, ohne bei den Leistungen für die Kinder und Jugendlichen Kürzungen vorzunehmen.

    der mann ist einfach toll!
    wie geht das denn?
    na da braucht er, laut seinem denken, irgendwann gar kein geld mehr!
    weniger/null = erhöhung der qualität?

  9. Bürger aus Friedrichshain sagt:

    Na nun wird noch weiter GESPART!

    NOCH MEHR STELLEN FALLEN WEG!
    – Einsparungen in der Bezirksbibliothek und in der Musikschule – auch beim Personal (7,5 Stellen)
    – Man munkelt, auch in der Beratung behinderter und chronisch kranker Menschen – (wie viel Stellen ist noch unklar)

    Frage an Frau Klebba und Frau Herrmann:
    Wer übernimmt dann die Aufgaben der fehlenden Stellen?
    Oder wird nun weniger von Kindern und Erwachsenen gelesen? Musikalische Erziehung ist nicht mehr trendig/angesagt? Oder gibt es auf einmal weniger Behinderte und chronisch Kranke?

    Vielleicht hilft auch der häufigere Gang in die Kirche und das Gespräch mit dem Pfarrer. (Der Glaube versetzt mitunter Berge.) Jodeln (ohne Begleitung von Musikinstrumenten) kann man mit Karaoke schließlich auch zu Hause erlernen (mit Genehmigung des Vermieters und im Einvernehmen der anderen Mieter.) Man kann auch den Lesezirkel in den Arztpraxen durchblättern, holt sich mal nebenbei in der Apotheke das Gesundheitsjournal, oder sucht häufiger die angebotenen Selbsthilfegruppen auf. Bei amtlichen Schreiben wendet man sich dann direkt an die zuständigen Stadträte. Dort hilft man gern…

  10. belesener Bürger sagt:

    „Die Politik des abgemagerten Staates muss ein Ende haben“ laut Aussage der Gewerkschaft Verdi.
    „In den Bezirken wurden seit 2001 rund 18 000 Stellen abgebaut, das ist ein Minus von 42 Prozent.“
    „Im Januar 2001 gab es in den Bezirksämtern noch 48 587 Beschäftigte, 2008 waren es noch 25 257“, so Roepke (Verdi).
    Er wandte sich direkt an die Mitglieder der Bezirksverordnetenversammlungen (BVV), die in den kommenden Wochen die Haushalte beraten. „Sie können es eigentlich nicht verantworten, mit solchen Einsparungen
    die Haushalte zu beschließen“, sagte er:
    „Ich wünsche mir deshalb, dass sie es nicht tun.“

    Roepke fordert: „Schluss mit dem Globalsummensystem.“ Die Erfahrung habe gezeigt, dass bei der finanziellen Misere in den Bezirken meist bei Kinder- und Jugendeinrichtungen, sozialen Projekten, Bibliotheken und
    anderen Bildungseinrichtungen an der Sparschraube gedreht werde. Alle anderen Bundesländer haben laut Roepke für Jugendeinrichtungen mehr Geld bekommen, allein in Berlin werde eingespart.

  11. m. berthold sagt:

    Die Kürzungen werden eine „neue Qualität“
    erreichen.
    Das wird der Anfang von „Sozialem Kahlschlag“!

    Wacht endlich auf! Es trifft uns alle!

  12. Friedelhainer sagt:

    Wie Heinrich Heine schon sagte: „Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht.“
    Euch Allen wünsche ich einen wunderschönen Kampftag in der sozialarbeit. Ihr schafft mit Eurem Widerstand, der sozialen Ungerechtigkeit dieser Stadt etwas entgegenzusetzen. Setzt Euch weiter für die Belange der Kinder ein. Die Politik hat ja versagt.
    Euer Friedelhainer

  13. gunnar (hdb) sagt:

    Steuerzahlerbund kritisiert Verschwendung
    Der Bund der Steuerzahler kritisiert in seinem neuen Schwarzbuch die Verschwendung von Millionen Euro in Berlin.
    http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2009_10/steuerzahlerbund.html

    Während Millionen für sinnlose Sachen verschwendet werden, diskutiert man auf Bezirksebenen über die Durchsetzungen von Einsparungen.

  14. rebellin sagt:

    wie soeben gelesen, wurden in deutschland im letzten jahr laut bund der steuerzahler über 30 milliarden verschwendet…
    was für eine bodenlose unverschämtheit, uns dann etwas von leeren kassen zu erzählen und im sozialen bereich gelder zu kürzen.
    ich fordere hiermit unsere kommunalpolitiker auf, sich endlich für uns, das volk, stark zu machen!

    ansonsten liefert ihr den beweis dafür, das wahlen absolut sinnfrei und politik in keinster weise für´s volk gemacht wird…

  15. anonym sagt:

    Case Managment auf dem Prüfstein!!!!
    Gleichwohl wird überall dort Case Management
    eingeführt, wo das Personal knapper wird und Hilfeleistungen an private Hilfeanbieter
    outgesourct werden. Oder wie es ein Berliner Sozialarbeiter (Hochwasser: Dokumentation
    Kinderschutz in der Öffentlichkeit – klauswk@aol.com) mit Bezug zur Wahrnehmung der
    Garantenpflicht im Kinderschutz von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern im Jugendamt
    auf den Punkt bringt:
    „Weil das Personal reduziert und der Arbeitsauftrag auf Fallmanagement umgestellt wurde,
    sind sie gezwungen, selbst in Kinderschutzfällen die Arbeit mit den Familien an Freie
    Träger zu übertragen. Das wäre vor ein paar Jahren noch undenkbar gewesen, ist mittlerweile
    aber gängige Praxis, letztlich weil es billiger ist. Was die Umstrukturierer der Jugendhilfe
    dabei übersehen oder billigend im Kauf nehmen: Die letzte Verantwortung
    bleibt wegen seines „Wächteramtes“ beim Sozialarbeiter des Jugendamtes, der gar nicht
    mehr die notwendige Nähe zur Familie haben kann, aber logischerweise wird der Sozialarbeiter
    juristisch zur Rechenschaft gezogen, wenn etwas schief geht. Diese Konstruktion
    trägt nicht, weil beim Kinderschutz Verantwortung eben nicht teilbar ist. Die Schuld daran,
    um das klar festzuhalten, tragen nicht die Sozialarbeiter, die Schuld tragen die Politiker
    und Jugendamtsleiter, die solche Konstruktionen anordnen.“ (30.08.2009)

    Die fünf Hauptkritikpunkte am Case Management und eine Antwort darauf
    1. Case Management trägt zum Bedeutungsverlust der helfenden Beziehung bei.
    2. Das mit dem Case-Management-Ansatz transportierte Effektivitäts- und Effizienzversprechen
    und die damit einhergehende politisch und ideologisch überfrachtete neoliberale
    Orientierung führt zu Einschränkungen sozialer Leistungen.
    Dokumentation Kinderschutz in der Öffentlichkeit 2009 42.doc
    klauswk@aol.com – 12
    3. Das Case-Management-Konzept lädt die Praxis Sozialer Arbeit mit überhöhten und
    zum Teil unerfüllbaren Fall- und System-Steuerungsideen auf.
    4. Die Absonderung des methodisches Konzepts von seiner sozialarbeiterischen Entstehungsgeschichte
    und die Etablierung einer eigenständigen Berufsgruppe durch Zertifizierung
    verpflichteter Case Managerinnen und Case Manager spaltet die Profession..
    5. Das Case-Management-Konzept wird nicht selten ohne ausreichende Ressourcenbasis
    (da es sich ja als Sparprogramm versteht) und ohne jegliche Fort- und Weiterbildung
    in der Praxis vor allem der öffentlichen sozialen Dienste zu implementieren versucht,
    mit dem Risiko folgenschwerer Fehler – was sich auch in Bremen im Zusammenhang
    der Untersuchung des „Kevin.-Falles“ zeigte (vgl. Bremische Bürgerschaft 2007).

  16. Querulant sagt:

    Ich verstehe zunehmend den Unmut der Bürger. Dem Aufruf zu wählen ist man stets gefolgt, machte seine Kreuzchen für das schlechtere Übel und was folgt? Nichts. So geht es dem staatstreuen und frustrierten Bürger Wahl ein Wahl aus. Ein Korruptions,- Vertuschungsskandal nach dem anderen folgt und was folgt? Nichts. Hobbypolitiker, Kommunalpolitiker, Landespolitiker sind empört, oder auch nicht. Was folgt? Nichts. Reden aber stets zu dem Bürger, es muss gespart werden, das haben die anderen vor unserer Zeit zu verantworten. Was folgt von dem gesetzestreuen Bürger? Nichts! BEWEGT EUCH…

  17. rebellin sagt:

    @ querulant
    bin voll und ganz bei dir, ist schon traurig, dass die gesetzestreuen bürger zwar alle die backen aufreissen und motzen, aber wenn es dann darum geht, auf die strasse zu gehen oder anderweitig aktiv zu werden, bekommt so gut wie niemand den hintern hoch…

    scheinbar geht es dem volk tatsächlich noch nich dreckig genug…

  18. Grüße aus Hamburg sagt:

    Folgt Berlin den Hamburger-Modell, oder Hamburg dem Berliner Modell der Zerschlagung des öffentlichen Personals?

    …“In allen sieben Bezirken würden 800 Mitarbeiter
    eingespart werden müssen.“ Das wären so viele Stellen
    wie in einem kompletten kleineren Bezirksamt. Die sieben Hamburger Bezirke haben zusammen rund 7000 Mitarbeiter…

    Die Streichungen im sozialen Bereich entwickeln
    sich zum größten Streitpunkt: Denn bisher weigern
    sich einige Bezirkschefs, hier überhaupt Sparvorschläge zu machen. Diese wolle nun die Finanzbehörde erarbeiten und den Bezirken vorsetzen. „Uns wird dann im sozialen Bereich die Pistole auf die Brust gesetzt“, heißt es dazu in einem Bezirk.

    Mehr unter:
    http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1236
    673/Sparprogramm-gefaehrdet-Service-und-Soziale-Dienste.html

    http://www.abendblatt.de/hamburg/article1242900/Schwarz-Gruen-sollte-provozieren.html

  19. Focus-Leserin sagt:

    Mehr Geld für Bildung? Nicht nötig, verkünden die Finanzminister der Länder. Das beim Bildungsgipfel 2009 vereinbarte Soll sei schon jetzt mehr als erfüllt. Ein erstaunliches Rechenexempel.

    Genau vor zwölf Monaten, beim Bildungsgipfel in Dresden, haben sich Bund und Länder geeinigt,
    die Bildungsinvestitionen bis zum Jahr 2015 auf zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts
    zu erhöhen. Ein mageres Ergebnis, gemessen an den hohen Erwartungen, die Angela Merkel
    im Vorfeld geschürt hatte – aber immerhin.
    Doch wenn es nach den Länderfinanzministern geht, kann sich die Bundeskanzlerin künftig alle
    Überlegungen über eine bessere Finanzierung von Bildung und Forschung sparen. Nach deren
    Rechnung ist das in Dresden verabredete Ausgabeziel nämlich schon jetzt erreicht. Und
    auch in den kommenden Jahren werde die 10-Prozent-Marke deutlich überschritten, ohne
    dass weitere Etatsteigerungen nötig seien, heißt es laut dpa in einer Vorlage der Finanzministerkonferenz.
    Aufbruch durch Abschwung
    Wie kommt’s? Ganz einfach: Mit dem wirtschaftlichen Einbruch (dieses Jahr: fünf Prozent)
    sinkt auch das Bruttoinlandsprodukt. Und zehn Prozent von weniger sind nun einmal nicht
    mehr so viel. Der Aufbruch in die Bildungsrepublik hat sich durch den Abschwung also quasi
    wie von selbst realisiert.
    Weitere Investitionslücken konnte man durch geänderte Berechnungskriterien
    wegbilanzieren. Neu in der Statistik der „Bildungsausgaben“
    sind nun die Pensionen für Lehrer und Professoren, die Bereitstellung
    von Gebäuden und Grundstücken für Hochschulen sowie
    Steuerausfälle – beispielsweise durch Ausbildungsfreibeträge oder
    ermäßigte Umsatzsteuer für Bücher. Zudem wollen die Finanzminister
    die Ausgabenposten wie etwa das vollständige Kindergeld für
    Volljährige sowie Steuererleichterungen für forschende Unternehmen
    künftig unter den Rubriken Bildung und Forschung mitverbuchen. Allein
    dadurch stiegen die Zukunftsausgaben des Staates statistisch
    um fast neun Milliarden Euro.
    http://www.focus.de/schule/schule/bildungspolitik/bildungsausgaben-die-rechentricks-derlaenderfinanzminister_
    aid_447147.html

  20. Grit sagt:

    Wie man aus dem Artikel: „Die Regierungskoalition hat das Problem der Armut von Kindern völlig ausgeblendet.“ entnehmen kann, hat die neue Bundesregierung ihre tollen Wahlversprechungen hinter sich gelassen. Nichts mit, mehr Geld für die Bildung und Familie. Und erst recht nicht für Kinder aus sozial schwachen Familien. Man schafft für diese Kindern weder die Grundlagen von gesunder Ernährung, guter Bildung und ausreichender Förderung.
    Kinder von Hartz IV Empfänger und Eltern mit einem geringem Einkommen sind diesem Land nicht viel wert.
    Da werden Einrichtungen für Kinder geschlossen, oder abgegeben, an Schulen wird kräftig gespart. Da kann man bloß sagen, keine Partei übernimmt Verantwortung. Die reden sich alle nur schön. In unserem Bezirk stehen sie zu den vorgegebenen Kürzungen des Senats, ansonsten wäre die Verweigerung der erste Schritt. Aber die Bezirkspolitiker klammern an ihren Stühlen und ihrem Status.
    http://www.jungewelt.de/2009/10-27/042.php

  21. che´ sagt:

    @ an frdh.-xberg @frau herrmann
    hier wird einfach nur oberflächlich stellung bezogen.
    ob es das familienzentrum, villa kreuzberg, bauruine hallesches ufer, der einfluss großer träger und wohlfahrtsverbände, prekäre beschäftigungsverhältnisse, zerschlagung gemischter trägervielfalt aus öffentl. und freien trägern, zukünftige sicherung der jugendarbeit, etc.
    gegenüber den medien wird verlautet: es bleibt alles beim alten.
    es wurden noch nie die auswirkungen der entkommunalisierung aufgezeigt. ES GIBT SIE JA NICHT!?
    es wird alles nur schön, preiswert, gelungen etc. geredet!
    alternativen zu den einsparungen – wurden nicht gesucht.
    man will dies auch nicht.
    dem bürger wird hier das mitgeteilt, was man möchte. wie immer.
    aus meiner sicht, eine gewollte ignoranz und täuschung!
    wenn die stadträtin verlauten lässt; es sei jedem mitarbeiter freigestellt, beim freien träger zu arbeiten oder in den pool auszuwandern…
    könnte man entgegensetzen; frau herrmann sie haben auch die möglichkeit zurückzutreten.

  22. engagierter Vater sagt:

    Was hört man den aus dem letzten Jugendhilfeausschuss in Mitte? Da wurde der Redebeitrag eines Mitarbeiters durch den Stadtrat abgebrochen und weitere Redebeiträge untersagt! Der Videoausschnitt ist auf der Blogseite von Mitte zu sehen.
    Das zur Demokratie in diesem Land!

  23. Maximilian K. sagt:

    – Mehr Markt in der Jugendhilfe erhöht Qualität und Effizienz –

    VPK fordert von schwarz-gelber Koalition im Bund mehr Mut zu Veränderungen
    Der Bundesverband privater Träger der freien Kinder-, Jugend- und Sozialhilfe
    (VPK) erwartet von der neuen schwarz-gelben Bundesregierung ein klares Bekenntnis
    zu mehr fairem Wettbewerb in der Kinder- und Jugendhilfe. Die immer
    noch gegebene Benachteiligung privat-wirtschaftlicher Leistungsanbieter müsse
    endlich ein Ende haben. Eine neue, qualitäts- und leistungsorientierte Politik gegenüber
    allen Trägern verbessert das Angebot bei gleichzeitiger Entlastung der
    öffentlichen Haushalte.
    http://pressetext.de/news/091105009/mehr-markt-in-der-jugendhilfe-erhoeht-qualitaet-und-effizienz/

    – Existenzgründung als freier Träger der Jugendhilfe –
    Sie möchten sich als Erzieherin/Erzieher oder Sozialpädagogin/Sozialpädagoge selbständig machen?
    Wir beraten Sie gern zu
    • Fördermöglichkeiten
    • Konzeption
    • Kontaktaufnahme zu Jugendämtern und Landesjugendamt
    • Betriebserlaubnis
    • Abschluss einer Vereinbarung nach § 78b SGB VIII (Leistungsvereinbarung, Qualitätsentwicklungsvereinbarung, Entgeltvereinbarung)
    • Entgeltverhandlung
    • Vermittlung von Fachanwälten und Steuerberatung
    Bitte wenden Sie sich an das Büro der VPK-Bundesgeschäftsstelle, Tel. 0 30 / 42 85 96 56, oder per Mail an info@vpk.de. Wir vermitteln Ihre Anfrage gern an den VPK-Landesverband vor Ort.

    http://www.vpk.de/index.php?lg=de&main=Pressemitteilun&site=03:07:00

  24. Maximilian K. sagt:

    Die Betonung liegt auf dem Großgeschriebenen!

    „Der Koalitionsvertrag lässt uns hoffen, es müssen nun aber auch Taten folgen“, betont
    der Präsident des VPK Michael W. Budig. „Die Hoffnung leiten wir aus dem insgesamt sehr markt- und wettbewerbsfreundlichen Geist des Vertrages ab“, betont er. Insgesamt werde das Prinzip der sozialen Marktwirtschaft gestärkt. Der Verband hoffe nun, dass
    sich dieses Bekenntnis endlich auch auf die KINDER- UND JUGENDHILFE überträgt.
    „Private Anbieter haben in den vergangenen Jahren immer wieder bewiesen, dass sie bei
    mindestens gleicher Qualität und zu GÜNSTIGEREN PREISEN individuelle und bedarfsgerechte
    Angebote zur Betreuung von Kindern- und Jugendlichen machen“, betont Budig. Die in der Koalitionsvereinbarung benannte Trägervielfalt nutzt allen: Kindern und
    Jugendlichen, Eltern, Kommunen, den öffentlichen Haushalten und insgesamt der Qualität in der Jugendhilfe. DIE EINSEITIGE EHER IDEOLOGISCH MOTIVIERTE BEVORZUGUNG FREI- GEMEINNÜTZIGER TRÄGER ENTSPRECHE NICHT MEHR DEM ZEITGEIST UND AUCH NICHT MEHR DEN GEGEBENEN NOTWENDIGKEITEN.
    Sie stärkt nicht die vorhandenen Innovationspotenziale, führt zu Wettbewerbsverzerrungen in der Jugendhilfe und teils zu UNNÖTIGEN KOSTEN. „Die neue Bundesregierung sollte nun zügig aufzeigen, dass ihr die Themen Qualität, Trägervielfalt, Innovation und die Sicherstellung eines fairen Wettbewerbs auch in der Jugendhilfe wichtig sind und dazu entsprechende
    Schritte einleiten“, so Budig abschließend.

  25. anonym sagt:

    wie der hr. budig schon äußerte, er hoffe auf die nachfolgenden taten des koalitionsvertrages, welcher einen markt- und wettbewerbsfreundlichen geist verfolgt und dies hoffentlich auch auf die kinder- und jugendhilfe übertragen wird!
    es läuft alles auf privatisierung aus.

    „Der VPK ist der Auffassung, dass für die Leistungserbringung in der Kinder-, Jugend- und Sozialhilfe freie Träger der Jugendhilfe zuständig sind. Die öffentlichen Träger sollen sich in erster Linie auf ihre hoheitlichen Aufgaben im Rahmen von Planung und Beteiligung sowie Entscheidung und Evaluation beschränken. Insbesondere führen sie Aufgaben durch, die sich aus ihrem staatlichen Wächteramt ergeben; diese beinhalten die Gefahrenabwehr sowie präventive Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen.“

    ist schon ziemlich deutlich!
    leider konnte ich keine einrichtungen dieses privaten vereins nachlesen, da die seite aktualisiert wird?!

    http://www.vpk.de/index.php?lg=de&main=Selbstverstndni&site=02:04:00

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