Sparen zu welchem Preis?

Dieses Land ist eins der Reichsten in der Welt und gibt im Verhältnis hierzu am wenigsten für die Bildung seiner Kinder & Jugendlichen aus. Der Grossteil des Geldes versickert auf den Verwaltungsebenen der EU, des Bundes, der Länder und zuletzt der Kommunen.

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Alle sind mehr und mehr dagegen – ABER WER WIRD ES DANN BESCHLIESSEN???

Hallo Leute,

hier könnt ihr im offenen Brief_der CDU_BVV__ nachlesen, was die Fraktion davon hält.
Wieder eine Unwillensbekundung mehr, denn dieser offene Brief ist nicht der erste seiner Art und wenn ich mich nicht sehr irre, dann dürften nun inzwischen fast alle Fraktionen gegen Frau Herrmanns Übertragungssparpläne sein.
Bleibt die Frage:
1.) Werden es die Fraktionen wirklich schaffen, ihren Standpunkt auch im JHA und in der BVV mit dem entsprechenden Abstimmungsergebnis zu vertreten???? Es würde uns allen wohl ein großer Stein vom Herzen fallen.
2.) Wenn fast alle dagegen sind Frau Herrmann, was werden Sie dann tun??
Wir dürfen wohl gespannt sein darauf, ob Frau Herrmann ihre Hausaufgaben gemacht hat, ihrem Arbeitsauftrag nachkommt und wie die Fraktionen am 03.11.2009 darauf reagieren.

Also lasst uns die öffentliche Versammlung besuchen und in der Hoffnung, dass nicht noch jemand deshalb kriminalisiert wird, freue ich mich darauf.

42 Kommentare auf “Alle sind mehr und mehr dagegen – ABER WER WIRD ES DANN BESCHLIESSEN???”

  1. Mechthild sagt:

    Es scheint hier alles ein wenig verwirrend zu sein.
    Die Sitzverteilung der BVV sieht wie folgt aus:
    SPD 13
    Die Linke 10
    Grünen 23
    CDU 3
    FDP 3
    WAS-B 2
    Fraktionslos 1
    Die Grünen werden geschlossen dahinter stehen.
    Man kann nur hoffen, das die anderen Fraktionen diese jämmerliche Rechnung und die undurchsichtigen Argumente durchschaut haben und dem Schwachsinn ablehnen.

    Zu der Kriminalisierung- wenn eine Protestveranstaltung und einzelne Protestler eine Strafanzeige erhalten, ist es einfach lächerlich aber trotzdem ganz schön bedenklich. Ist eine Äußerung, egal in welcher Form, nicht mehr erlaubt? Wo bleibt die Meinungsfreiheit, laut Artikel 5 des Grundgesetzes? Haben wir bald das Verbot von Protesten?
    Darüber sollten die Medien berichten!

    Sollten den „kriminellen“ Protestlern finanziellen Schaden entstehen (Geldstrafe, Anwaltskosten usw.) veröffentlicht es bitte auf der Blogseite, damit Bürger einen finanziellen Beitrag leisten können.
    Mechthild

  2. rebellin sagt:

    so viel zur demokratischen freiheit…
    da kann man inzwischen genausoviel drauf geben, wie darauf, dass vor dem gesetz alle menschen gleich sind…

    macht mir echt angst, was da passiert…

  3. Anne Walter sagt:

    Was meint ihr mit Kriminalisierung und Strafantrag wg. Protestaktion und Meinungsäußerung? Ich find keinen Text dazu – Anne

  4. anonym sagt:

    @anne walther aus dem hauptstadtblog? oder aus marzahn hellersdorf…

  5. anonymus sagt:

    @anne walther:
    Ja, wir meinen mit Kriminalisierung konkret Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz, weil man an der Protestaktion teilgenommen hat und in BVV und JHA seine Meinung laut vor aller Augen kund tut.

  6. Dr. Müller sagt:

    Also, man kann nur hoffen dass Frau Herrmann als ehemalige Kofferträgerin von Frau Klebba, von der sie in punkto Sparen ja viel gelernt hat, nach den Wahlen im nächsten Jahr wieder in der Bedeutungslosigkeit versinkt.

    Leider hat sie dann schon die sehr gut funktionierenden Strukturen im Bezirk zerstört, und das alles nur weil sie so sehr an ihrem Posten klebt. Schade Schade Schade. Aber so ist das in der Politik.

    Ihre Mitarbeiter sind ihr anscheinend egal und den Bürgerwillen ignoriert sie vollends.

    Meiner Meinung nach gibt es für sie nur zwei Möglichkeiten in dieser Situation, entweder sie steht zur offenen Kinder- und Jugendarbeit auch in öffentlicher Trägerschaft und setzt sich endlich für den Erhalt ein (auch gegen den Senat), oder sie räumt ihren Stuhl als Jugendstadträtin damit endlich jemand mit Rückgrat und Durchsetzungsvermögen ihre Aufgaben übernehmen kann.

    Da Frau Herrmann ja aktiv in diesem Forum mit Beiträgen beteiligt ist wird sie sicherlich bald die entsprechenden Konsequenzen ziehen.

    Das wäre doch mal was Positives!

  7. anonym sagt:

    @anne walther
    denk mal nach. übrigens, was macht M/H)?
    schau mal bei dir in M/H bei einer bvv oder jha vorbei, oder mobilisierst M/H.

  8. Asterix sagt:

    @Frau Herrmann

    Wie in einem Schreiben von Verdi an den Bürgermeister und die Stadträte bekannt, werden diese zu folgendem befragt:

    „Auf der Personalrätekonferenz am 9.10.2009 wurde durch Herrn Senator Nußbaum bekannt, dass die Bezirke nicht alle vorhandenen Personalmittel ausschöpfen. Warum werden die Personalmittel nicht ausgeschöpft und für den Erhalt der kommunalen Einrichtungen genutzt?“

    Es wird doch alles undurchsichtiger.

  9. rebellin @ dr. müller sagt:

    sehr gut gesprochen (bzw. geschrieben), jemand mit rückgrat ist genau dass, was in der politik dringend nötig wäre…

  10. xxxxxxxx sagt:

    @ dr. müller
    wenn man bedenkt, dass frau herrmann stellen aufgibt, gleichzeitig sind stellen lau aussage von nußbaum in den bezirken offen, dann fragt man sich schon; was mag an der politik dieses bezirkes dahinterstecken.
    das gleiche gilt für den stadtrat – mildner-spindler, der stellen in seinem bereich auf kosten der bürger aufgibt.
    das thema: bauruine und die kostenexplosion von 90 000 auf 1,4 millionen wird auch ignoriert.
    die sache mit dem herrn von der polizeigewerkschaft, der keine redeerlaubnis erhielt, ist doch wieder einmal symptomatisch. leute die etwas entgegenzusetzen haben, werden in die schranken gewiesen, bzw. denen wird die wortmeldung verweigert. aber die verbliebenen stadträte und der bürgermeister sülzen die mitarbeiter mit ihren redebeiträgen die mitarbeiter zu. das hiermit die mitarbeiter getäuscht werden, ist schon seit längerer zeit allen klar. transparenz gegenüber den mitarbeitern ist für die politische führung des bezirksamtes ein fremdwort. das wort bürgerwillen wird ignoriert.
    ja sie haben recht, diese herren kleben an ihren stühlen fest wie pattex.
    frau herrmann war auch von 1997-2004 koordinatorin jugendsozialarbeit im jugendamt. hier ist auch zu hinterfragen, was denn koordiniert wurde.

  11. Monika Herrmann sagt:

    Hallo, Asterix –
    dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg FEHLEN Personalmittel in Höhe von ca. 7 Millionen Euro. Ich weiß nicht, was Herr Nußbaum genau gesagt hat, kenne aber den zitierten Brief. Ich weiß jedoch, dass die Bezirke ihre Personalmittel deswegen nicht ausschöpfen können, da die Bezirke ausschließlich ihre freien Stellen aus dem Stellenpool besetzten dürfen. Da dort jedoch viele Berufsgruppe gar nicht mehr vertreten sind, können sie ihre Stellen auch nicht besetzen und somit die Personalmittel auch nicht ausgeben. Könnten die Bezirke vom freien Arbeitsmarkt Pesonal einsetzen, gäbe es auch keine unausgeschöpften Personalmittel mehr.
    Im Grunde sehr einfach aber nichtsdestotrotz umso unfairer…
    Mit Gruß
    Monika Herrmann

  12. Mechthild sagt:

    Wie in der JHA Sitzung von gestern zu sehen und zu hören, wurde Herr Hemke von der SPD ganz schön überrollt. Wenn den Fraktionsmitgliedern eine solch tolle Präsentation vorgelegt wird, wem mag man es verdenken, kommt eine solch geschlossene Abstimmung zustande.Es wurde soweit alles zurecht gerückt, dass es am Ende passend ist. Bleibt bloß zu hoffen, dass die Lenkungsgruppe zur Erarbeitung von Rahmenverträge für die Jugendarbeit vollen Einsatz zeigt. Ansonsten droht hier alles andere in eine Abwärtsspirale. Zu der Stadträtin – es bleibt nur zu hoffen, das man sie beim Wort nehmen kann. Jugendarbeit wird in diesem Bezirk Bestand haben! Oder ist es nur politisches Geschwafel um die Gemüter ein wenig zu beruhigen? Ihr Ziel, das ABWRACKEN der kommunalen Kinder,- und Jugendarbeit wurde ja nun erreicht. Volle Ausfinanzierung der freien Träger wird gewünscht und politisch von allen eingefordert.

    Also Frau Herrmann – setzen Sie sich genauso konsequent für die Schaffung von Rahmenverträgen ein, wie für die Zerschlagung kommunaler Einrichtungen!
    Legen Sie die eingesparten Overheadkosten auf die freien Träger, damit diese endlich mal das entsprechende Geld bekommen und nicht wie auf der Präsentation abgebildet – von 20,43, welche sie bekanntlich auf 20,00 heruntersetzen wollen, da üblich in anderen Bezirken.
    Setzen Sie alles daran, die KLR abzuschaffen, da dies schon längst überfällig ist! Ansonsten sind Sie der Overheadkostenfaktor N0. 1!
    Und demnächst bitte ein wenig mehr Transparenz zu gestellten Fragen in diesem Blog! Bestimmte Sachen, welche auch für Sie sehr unangenehm sind, gehen auch sie gezielt aus dem Weg. Ich kann es verstehen, dass man seinem Kollegen / politischen Mitstreiter nichts böses tun möchte, aber es betrifft Ihr neues Jugendamt. Und wenn dieses jetzt zu einem Finanzfresser wird, ist dies auch von Ihnen zu überdenken. Aber das wird alles lautlos unter dem Teppich gekehrt, um möglichst wenig Aufsehen zu erzeugen! Sind das auch Overheadkosten? Macht es irgendein Produkt wieder teurer?
    Überall würde solch eine Misswirtschaft zu Konsequenzen führen. Bloß nicht in der Politik. Das hat man sich ganz gut von der höheren Politik abgeschaut. Schuldbekenntnisse gibt es nicht! Oder ist da nun auch wieder der Senat daran Schuld?
    Aber der mit sich beschäftigte Bürger, hat ja eh keine Ahnung. Dem kann man das Grüne vom Himmel holen.
    In diesem Sinne; ein Hoch auf Ihre saubere und gelungene Arbeit im Interesse von ALLEN!

  13. Revoluzer sagt:

    Waren die gesamten Schreiben der einzelnen Fach -AG`s alle umsonst?
    Hat die Schreiben sich jemals einer der Entscheidungsträger durchgelesen und das Anliegen zur Kenntnis genommen?

    Hier nochmals ein Textauszug aus dem Schreiben des Sozialraum AG VI an die BVV vom 17.09.09:
    …“Viele Mitglieder der SR-AG begreifen das Vorhaben als einen weiteren Einschnitt im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, der den bereits langjährigen erfahrenen Abbau durch Einsparzwänge noch spürbarer macht. Die Kompensationsbemühungen im Rahmen der SR-AG und gemeinsamer Zusammenarbeit werden in ihrer Sinnhaftigkeit zunehmend in Frage gestellt. Sozialraumorientierung verbleibt als bloße Phrase, wenn der Bezirk sich aus der Pluralität von Angeboten herauszieht.“
    …“Wir bitten Sie, der Übertragung nicht zuzustimmen, sondern langfristig abgesicherte Konzepte einzufordern, die den Erhalt einer von kommunalen und freien Trägern geprägten Landschaft im Freizeitbereich sicherzustellen.“

  14. KaJa sagt:

    Zum Thema kein Personal im Stellenpool!
    Frau Herrmann! Wie wärs, wenn Sie die nicht ausgeschöpften Mittel für Personalentwicklung z.B. Qualifizierung und Ausbildung einsetzen? Es gibt bestimmt eine ganze Menge Mitarbeiter/innen, die bereit wären, sich auf neues und anderes einzulassen. Fianzieren Sie Ausbildung und Qualifizierung, was meinen Sie, wie viele bereit wären noch einmal durchzustarten. Seit langem ist das ja auch im öffentlichen Dienst kein Thema mehr. Mitarbeiter sind diesbezüglich auf sich allein gestellt. Wir haben eine Überalterung des Personals in den Bezirken. Meiner Meinung nach ist es so gewollt, denn Personal soll ja abgebaut werden. Ich meine, wenn Stellen besetzt werden sollen, dann findet sich ein Weg. Vielleicht reden Sie mal mit dem Personal oder fühlt sich keiner zuständig?

  15. donald sagt:

    @frau herrmann

    noch sind sie für ihre mitarbeiter verantwortlich. machen sie endlich gelder locker, damit diese guten und erfahrenen mitarbeiter sich weiterqualifizieren können. oder besteht ihr interesse nur darin, diese mitarbeiter in den pool abzuschieben um somit zu ihrer einsparquote zu gelangen? wie hier mit den mitarbeitern der umgang gepflegt wird, kann man nur als äußerst schlecht bezeichnen!

  16. Christina sagt:

    Heute in der Berlinwer Zeitung die Stadträtin zitiert: „Wir haben in Friedrichshain seit einigen Jahren eine enorme Steigerung der Geburtenzahlen in Friedrichshain. Freie und öffentliche Träger der Kinder,- und Jugendarbeit hatten das schon lange in den Regionen in ihren Konzepten verankert. Wir sind nicht die Schlafmützen!
    Die ansteigenden Zahlen sind nicht nur für Kita´s und Schulen von Bedeutung. Allerdings auf der Powerpoint- Präsentation hat die Jugendhilfeplanerin die steigenden Entwicklungszahlen weggeschummelt! Noch sind die versprochenen Anbauten, Gebäudeaugfstockungen und Neugründungen von Schulen un Kitas nicht realisiert.Schon lange sind die Angebotsvielfalt im Bezirk desahalb eine sinnvolle Ergänzung für die jungen Familien. Und wie so richtig zitiert:“ Wer Wohnungen in diesem Bezirk kauft der will auch bleiben.“ Die Familien schätzen die sozialen Strukturen und Sicherheiten.
    Um so dramatischer erscheint der Abwärtstrend in dieser „bewegenden Zeit“ Mutig wäre es die „Karten noch mal richtig zu mischen “ , und zusammenhängender zu argumentieren.Die Übertragung aller kommunalen Träger ist ein absoluter Irrsinn.
    Christina

  17. widerstand123 sagt:

    wie christina schon erwähnte, es ist allen da oben bekannt. es fehlen in den nächsten 2 jahren mehr als 500 kitaplätze. die schulen können den anträgen nicht mehr gerecht werden. es sind schon überfüllte klassen. aber vielleicht haben die damen und herren damit gerechnet, dass viele sozial schwache familien aus dem bezirk heraus gedrägt werden. die tendenzen des geburtenzuwachses, sowie das zuzug von jungen familien wurden in allen soz.ag`s angesprochen. ich weiß auch nicht, wofür die damen und herren dann noch jugendhilfeplanung betreiben, wenn am ende so ein zeug dabei rauskommt.
    die powerpräsentation war einfach nur jämmerlich und in keiner weise repräsentativ. trotzdem waren bis auf wenige mitglieder, alle sehr angetan davon.
    wer hat diese präsentation? es wäre doch ratsam, diese nochmals genauer zu überprüfen und dieses über medien auszuwerten. ohne gegendarstellung sollte man diese damen und herren nicht davonkommen lassen.
    das ganze konstrukt ist eine absolute täuschung, wie das ganze szenario ohnehin.

  18. Monika Herrmann sagt:

    Hallo,
    an dieser Stelle hier möchte ich noch einige Hinweise geben:

    Der Kollege von der Polizeigewerkschaft durfte nicht reden, weil ihm der bezirkliche PERSONALRAT keine Redeerlaubnis erteilt hat – die bezirkliche Personalrätin hat alle MitarbeiterInnen des Bezirksamtes schriftlich darüber inzwischen informiert!

    Alle Proteste, Unterschriften und Stellungnahmen helfen und unterstützen das Jugendamt im Widerstand gegen weitere Kürzungen und Schließungsforderungen durch Dritte. Und sie unterstützen die politischen Leitungen in den Bezirken landesweit beim Aushandeln des Rahmenvertrages und einer bedarfsgerechteren Finanzierung. Ohne den Widerstand wäre in Berlin nicht soviel positive Bewegung in Gang gesetzt worden, um diese Ziele überhaupt erreichen zu wollen!

    Auch wenn sich hartnäckig die Idee hält, dass die Baukosten des neuen Standortes des Jugendamtes Schuld an der Übertragungsnotwendigkeit seien, sage ich nochmals dies sind Äpfel und Birnen! Das Bezirksamt hätte keinen Cent mehr zur Verfügung, gäbe es diese erhöhten Baukosten nicht! Diese Mittel wären lediglich in andere Bauvorhaben geflossen und wir hätten weiterhin die 2 Millionen €uro im Jugendamt zu kürzen. Verschwörungstheorien sind immer schnell konstruiert – hier jedoch einfach schlicht falsch. Dass schlampig gearbeitet wurde und 90.000,- € zu 1,4 Miollionen € wurden ist richtig und auch für mich nicht nachvollziehbar – ändert aber „unsere“ Tatsche nicht!

    Sie fordern Personalentwicklung ein – wir haben im Jugendamt in meiner Legislaturperiode erstmalig ein Personalentwicklungskonzept diskutiert und verabschiedet – einige MitarbeiterInnen haben dies auch bereits in Anspruch genommen. Zuständig sind die Regionalleitungen und die Fachleitung mit Ihnen dies individuell zu diskutieren und Angebote zu machen. Auch der Leiter des Internen Service ist hier verantwortlich. Über nicht verausgabte Personalmittel ist auf dieser Seite schon einiges geschrieben worden, sie stehen uns leider nicht zur Verfügung… Mein Interesse besteht nicht darin, MitarbeiterInnen in den „Pool abzuschieben“, sondern auf freie Stellen im Öffentlichen Dienst vermitteln zu können.

    Mit Gruß
    Monika Herrmann

  19. Mitarbeiterin an M. Herrmann sagt:

    Bis dato habe ich keine Mitteilung von der Personalrätin bzw. vom Personalrat erhalten. Aber wem verwundert es in der gegenwärtigen Zeit.

    Zu der Aussage zwecks schlampiger Arbeit zur Einschätzung für den Umbau des neuen Jugendamtes: ein solch großes finanzielles Problem zu verschleiern bzw. so zu tun als gäbe es dies nicht, finde ich in der heutigen von finanzieller Not geprägten Zeit, tatsächlich skandalös. Das diese Mehr-Kosten nicht umgelagert werden können, um somit den Personalstandart zu erhalten bzw. notwendiger Weise gar noch zu erhöhen, ist mir nach mehr als 20 Jahren wohl bewusst. Wenn man sich jedoch die Baumaßnahmen und deren Ausbau an Schulen, welche sich schon über Jahre hinziehen anschaut, bekommt man hier den Eindruck von Unkenntnis und Unfähigkeit von einigen Verantwortlichen vermittelt. Aber es kann auch der Beweis dafür sein, dass eine billige und kostengünstige Bauexpertise zu solch einem Chaos führt. Man sollte auch hier endlich die Einsicht aufzeigen, dass billig nicht gleich kostengünstig ist. Ansonsten führt solch ein Versagen zu einem Unverständnis auch der Bürger.

    Noch ein klein wenig zu der wohlgerühmten und hochgeachteten KLR. Diese für niemanden nachvollziehbare KLR führte Tatsache zur Schweinegrippe in der Kinder- und Jugendarbeit.
    Ich saß am letzten Freitag wieder einmal an der heiß geliebten Mengenerfassung. Was den Sinn des ganzen anbelangt, frage ich mich ja schon seit Jahren! Den Unsinn und das ganze worauf es hinausführt ist ja auch jedem von uns schon seit längerer Zeit bekannt.
    Weshalb hat ein Freier Träger eine andere Mengenerfassung als wir. Dort sind die Produkte ganz einfach benannt; Gruppenarbeit, Veranstaltung etc.
    Bei uns wird alles auseinander gerissen. Da gibt es Jugendsozialarbeit, Familienförderung, Praktikanten etc. Das Produkt: Allg. Kinder-und Jugendförderung ist dann die Differenz von Gesamtarbeit minus den anderen Produkten. Der Schwachsinn und die Gemeinkosten überhaupt machen mich zu einem teuren Produkt. Dies ist dann der Oberschwachsinn überhaupt!
    Wenn man sich der Tatsache bewusst ist, dass man über Jahre Zahlen abgegeben hat, welche einmal zu hoch waren, man damit über dem Schnitt lag und was unterm Strich dann im Senat abgegeben wurde. Die Zahlen waren zu keiner Zeit transparent. Sie sind bis dato für die Mitarbeiter nicht einsehbar und somit auch nicht überprüfbar. Es wäre Tatsache ratsam, diese unsinnige KLR wirtschaftlich zu beleuchten und gegebenenfalls zu
    überprüfen.

    Es wäre sehr vorteilhaft, wenn man in den Besitz der Präsentation von Hr. Harkenthal kommt bzw. Gesamtdaten über die KLR kommunaler Einrichtung und Freier Träger zur Einsicht und damit zur Transparenz erhält.
    Ich fühle mich nicht nur verarscht, sondern auch für eine undurchsichtige KLR missbraucht.

    Ja M. Herrmann, die Mitarbeiter nehmen diese einschneidenden Kürzungen und Einsparungen nicht hin und zeigen ihren Widerstand sehr deutlich. Auch dann, wenn es einigen Leuten gewaltig gegen den Strich geht.

  20. rebellin @ fr. herrmann sagt:

    meiner meinung nach wäre es das wichtigste, bestehende, funktionierende strukturen zu erhalten.
    ich sage nicht dass kommunale einrichtungen per se die besseren sind… aber für die vielfalt unersetzbar…

    weiß ja nicht, wie es mit den kommunalen einrichtungen weiter geht, aber sollte es zu einer sozialauswahl kommen, finde ich das fast genauso schlecht für die kids, wie wenn die einrichtungen übergeben werden, denn die struktur wird auch so zerstört

  21. Monika Herrmann sagt:

    Hallo, Mitarbeiterin –
    wenn zumindest in dem Punkt der Mittelverschiebung bei der Baumaßnahme mal Klarheit besteht, ist es ja ok. Was die Umsetzung betrifft, da stimme ich in der Kritik vollkommen überein – dies habe ich auch öffentlich immer so vertreten, sowohl in den Auschüssen als auch gegenüber der Presse…

    Nun zur KLR – da können wir alle klagen und das System schwachsinnig finden, trotzdem ist dieses System das System der Mittelzuweisung, ob es uns passt oder nicht. Die Jugendförderung ist seit 2 Jahren aufgefordert, die KLR-Daten des öffentlichen Trägers plausibel zu machen und weitgehend aus dem Minus rauszuholen. Dazu gab es viele viele Gespräche mit der Jugendförderung und Vorschläge wie das Gelingen könnte – leider ist da wenig passiert und aus einer halben Million wurden inzwischen fast 800.000,- €uro. Dieses Defizit kriegen wir einfach nicht mehr aufgelöst!
    Wurde dies in den vergangenen Jahren im Bezirksamt noch akzeptiert, ist dies nun nicht mehr so, da wir ein so hohes Gesamtdefizit im Bezirkshaushalt haben (- 6 Mllionen €uro). Es wird von allen Abteilungen verlangt, die Defizitprodukte in Positivprodukte umzusteuern. was die Transparenz der Daten betrifft, bitte bei der Fachleiterin nachfragen…

    Mit Gruß
    Monika Herrmann

  22. Monika Herrmann sagt:

    Hallo, rebellin –
    über den Punkt der Vielfalt möchte ich wirklich gerne mal diskutieren. Warum ist eine öffentlich geführte Einrichtung für die Vielfalt unersetzbar? Und diese Frage ist ernst gemeint – niemand konnte mir bisher ein wirklich stichhaltiges Argument nennen. Ich habe nur Floskeln, Allgemeinplätze und Ideologien zu hören bekommen – ich wäre für eine ernsthafte Auseinandersetzung zu diesem Punkt echt dankbar.

    Mit Gruß
    Monika Herrmann

  23. Mitarbeiterin an M. Herrmann sagt:

    Wenn etwas „gewollt“ ist, wie die 3% Personalabbau, dann kommt so eine Unkosten-Rechnung gelegen! Weshalb ein Defizit stets ansteigend allen dargestellt wird, ist aus meiner Sicht berechnend.
    Es wird in keiner Weise einmal dargestellt, wie sich die Arbeitsverhältnisse auch im Öffentlichen Dienst negativ entwickelt haben.
    Ja ich spreche von den Personalabbau und dem sinnlosen Outsourcing von Aufgaben, welche vor Jahren noch von Hausmeistern oder dem Gartenbauamt getätigt wurden, diese aber ganz abgeschafft bzw. wie das Gartenbauamt dermaßen dezimiert wurden.
    Diese „wundervollen“ nicht pädagogischen Aufgaben übernehmen wir inzwischen mit. A- weil eine Firma die dreifachen Kosten haben. B- der Immoservice für mich …
    Da warte ich seit einem 3/4 Jahr auf die Bearbeitung einer Anfrage/Antrages.
    Folgende Aufgaben werden von uns durchgeführt:
    Reparaturen jeglicher Art
    Wechseln von Beleuchtungsmittel
    Beseitigung von Verstopfungen im Sanitärbereich
    Reinigungsarbeiten
    Pflege und Instandhaltung der Außenanlagen
    Demnächst noch Winterdienst?
    DAS SIND DIE FOLGEN VON OUTSOURCING!

    Bei der ÜBERGABE der Immobilie bin ich schon jetzt auf die KostenExplosion gespannt. Die Aufgaben und Kosten für die Immobilie verbleiben ja bekanntlich beim Bezirk.
    Wo ein solch hohes Defizit herkommt ist für mich in keiner Weise nachvollziehbar.
    Was und von wem innerhalb des Bezirksamtes nicht mehr akzeptiert wird, frage ich mich?

  24. donald @frau herrmann sagt:

    ich frage sie, wenn sie hier von floskeln etc. reden. was spricht dagegen, dass es eine vielfalt von öffentlichen und freien trägern gibt? beide sind dem gemeinwesen zu zuordnen.
    sagen sie doch einfach, dass es politisch von ihnen gewollt ist.
    in pankow zb. sind die grünen gegen eine vollständige übergabe von einrichtungen in freie trägerschaft.
    in diesem bezirk war es von anfang an politisch so gewollt und wird konsequent durchgezogen.
    da finde ich doch das leitbild der jugendhilfe auf ihrem flur schon lächerlich.
    erklären sie dem bürger, weshalb freizeitangebote nur von freien trägern durchgeführt werden sollen.
    andere bezirke nehmen den zwangshaushalt in kauf, aber nicht die vollständige übergabe. ist ein standpunkt! eine völlige aufgabe ist der weg des geringsten widerstandes.

  25. rebellin @ fr. herrmann sagt:

    der hauptgrund ist der, dass kommunale einrichtungen sich auch mit den kids auseinandersetzen, die den freien trägern zu anstrengend sind und die dort nur rausfliegen.

    wie können sie behaupten, dass es in unserem bezirk keinen freien träger gibt, der mit förderungen des arbeitsamtes arbeitet?
    ich habe selbst als mae bei einem freien träger in friedrichshain angefangen, hatte davor noch nie mit kindern gearbeitet und wurde sofort ohne vorherige schulung auf kinder losgelassen. ist das etwa die „gleichbleibende“ qualität in der kinder- und jugendarbeit???
    übrigens wird besagte einrichtung auch nach wie vor zum größtenteil von mae-kräften betrieben…

  26. rebellin @ fr. herrmann sagt:

    würden sie sich ab und an die zeit nehmen, die einrichtungen zu besuchen, bräuchten sie nicht die frage zu stellen, was in kommunalen einrichtungen anders ist…

    die qualität ist anders.

  27. Jute statt Plastik sagt:

    Liebe Frau Herrmann,

    als ehemalige Mitarbeiterin des öffentlichen Dienstes
    ist so eine Frage schon etwas eigenartig.
    Aber ich will versuchen, ihnen etwas zu erläutern,
    was mir hoffentlich zusteht.

    Wenn jedoch aus diesen Seiten nicht stichhaltig hervorgeht,
    warum es sinnvoll ist Aufgaben in öffentlicher Hand vorzuhalten,
    sollten noch mal einige Stichworte genannt werden, welche Mann/Frau auch in die Suchmaschine eingeben kann.

    1.Tarifrecht:
    sie behaupten immer noch es gebe keine Träger,
    welche durch MAE (Hartz IV) am Kind arbeiten.
    Dadurch wird die Sozialarbeit entwertet und auch inhaltlich disqualifiziert.
    sie als Sozialarbeiterin müssten dazu eine klare Position vertreten.
    Warum sollte man nicht zum Beispiel die Aufgaben eines Sozialarbeiters
    im ASD (Kerngeschäft des Jugendamtes) nicht einem Buchhalter übergeben?
    Werden die Aufgaben in diesem hoheitlichen Bereich nicht zunehmend zur reinen Verwaltungsaufgabe degradiert?
    Warum hier öffentlicher Dienst und bei den Leistungen am Kind ein prekäres Arbeitsverhältnis. Frau Herrmann, diese Antwort sind sie leider schuldig. Aber
    sagen sie bitte wieder nicht, das gibt es nicht. Wir wollen nicht gezwungen werden
    Namen zu nennen.

    2. Neutralität und Wertfreiheit
    Frau Herrmann, wie viele Träger gibt es, und auch da haben sie jetzt als Politikerin sicherlich bessere Einblicke, welche in einem gewissen Abhängigkeitsverhältnis zu Politik, Wirtschaft und sonstigen Geldverteilern stehen. Wie viele Träger würden sie und haben sie als Mitglied der Grünen favorisiert.
    Geht es immer um Inhalte, oder leben wir nicht in einer Gesellschaft des Lobbyismus und der Interessen.
    Könnte die Meinungsfreiheit etwas sein, was einige wenige wehr gut bedienen können, und sich unter Umständen daran auch bereichern könnten? Welche Gefahren birgt das?
    Nun wird den Mitarbeiter/Innen im öffentlichen Dienst vorgeworfen, es geht ihnen um Selbsterhalt. Ich sage ihnen Frau Herrmann, natürlich zu recht so wie es allen Arbeitnehmer/Innen geht ob bei Opel oder sonstewo, es geht hier um die Arbeitsplätze,
    auch Menschen aus pädagogischen Berufen haben ein recht darum zu kämpfen,
    und schon erst recht wenn hier Zahlenwerke zugrunde gelegt werden, welcher jeder betriebswirtschaftlichen Logik widersprechen, KLR ohne Bilanzierung, Overheadkosten verteilt auf alle und sicher noch viele andere Stichworte.
    Diese Rechnungen haben nur den alleinigen Zweck nicht die Leistung oder die Qualität der Arbeit zu bemessen, sondern ich unterstelle,
    Arbeitsplätze nicht nur im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit abzubauen. Egal ob sie übertragen oder schließen, am Ende kommt dasselbe raus, weniger Leistung für die Kinder- und Jugendlichen.
    und wer das verschleiert, der lügt!
    aber zurück zum öffentlichen Dienst.

    Wertfreiheit und Neutralität ist ein hohes Gut, das den öffentlichen Dienstes ausmacht. Im übrigen ist dies in unserer freiheitlichen Grundordnung verankert und gehört von meinem Verständnis her zu einer funktionierende demokratischen sozialen Marktwirtschaft dazu.

    3. Finanzierung
    über die Ausfinanzierung von öffentlichen Einrichtungen, Frau Herrmann fragen sie bitte den Rechnungshof!!!!!

    4. Verlässlichkeit
    Die Arbeitsplatzgarantie sollte nicht nur für Verwaltungskräfte gelten, sondern ganz sicher auch für die, welche mit Kindern und Jugendlichen arbeiten,
    Oder befürworten sie die Leiharbeit im Bereich der Kindertagesstätten?
    ..und was können sie als Stadträtin dagegen tun. Sicherlich bei einem freien Träger wird das schwierig. aber im öffentlichen Dienst haben sie Einflussmöglichkeiten. (Personalrat, Frauen- Behindertenbeauftragte, auch die KLR ist hier, man glaube es nicht ein wichtiges Instrument.
    Soweit ich informiert bin, verteuern MAE Kräfte im öffentlichen Bereich das Produkt.
    Bei freien Trägern werden sie anscheinend nicht gezählt.

    5. die gesetzliche Grundlage der Kinder- und Jugendarbeit
    setzte ich als bekannt voraus.
    die Gefahr des weiteren Abbaus liegt schon allein in der Begründung des Jugendamtdirektors und der Auslegung der Finanzierungslogik.
    Aussage Herr Harkental:
    „der bereich der Jugendberufshilfe finanziert die Kinder- und Jugendarbeit in Friedrichshain Kreuzberg mit, sie können sich eigentlich bedanken dafür!“
    Herr Harkental, die Jugendberufshilfe in Friedrichshain Kreuzberg wird zum grössten Teil von der Arbeitsagentur finanziert.
    Deswegen sparen sie in diesem Bereich.
    Und im übrigen ist Kinder- und Jugendarbeit auch und ganz wesentlich: Jugendberufshilfe.
    Aber Jugendberufshilfe kann nicht Kinder- und Jugendarbeit sein.
    Das wäre ein Position, welche ein Jugendamtsdirektor vertreten sollte, aber schade eigentlich.

    Liebe Frau Herrmann ich finde es toll das wir uns in diesem blog austauschen können,
    hiermit auch ein Lob an die Macher/Innen dieser Seite, welche mittlerweile auch schon von
    Professoren angelesen wird.
    Danke.
    Ich hoffe einige Argumente genannt zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüssen

    Jute statt Plastik

  28. xxxx @Jute statt Plastik sagt:

    Sehr gut geschrieben. Es ist davon auszugehen, das hierauf bestimmt wieder Gegenargumente folgen werden.
    Es wäre sehr gut, diesen Kommentar als Artikel zu setzen. Somit kann dieser dann als Link in anderen Blogs gestreut werden.
    Es sollten auf die einseitigen Darstellungen von Frau Herrmann und Co. in Medien usw. Gegendarstellungen folgen.
    Nur so kann auch der Nichtfachmann andere Informationen erhalten und die Strategie dieser Vernichtungsmaschine Öffentlicher Dienst und die Folgen von Einsparungen am Volke verstehen.
    Der Öffentliche Dienst hat ja bekanntlich beim Volke keinen guten Ruf. Nur den wenigsten Menschen ist es bekannt, welche Arbeitsbedingungen dort inzwischen durch zu wenig Stellen etc. auftreten.
    Hervorgerufen auch durch Wegfall von Stellen etc.
    Aber Controllingstellen und schleierhafte Softwearanwendungen werden geschaffen. Plausibilität? Aber nicht mehr bei den Beschäftigten!
    Und was die Damen und Herren nicht in ihr Sparkonzept passt, wird dann ausgeblendet.
    Es geht im übrigen in keiner Weise um Qualität in der Kinder- und Jugendarbeit, denn diese kam nie zur Diskussion. Es geht nur darum, wie kann ich am kostengünstigsten Kinder- und Jugendarbeit outsourchen!
    Vergleiche werden mit dubiosen Zahlen und für niemanden nachvollziehbar geschlossen.
    Und diese Zusicherung, es werde bei Übergabe kontrolliert … 🙂
    Qualitätsstandarts und Qualitätshandbuch sind eine gute Sache, aber ja offensichtlich ihre Bedeutung und deren Anwendung überflüssig.

  29. Konfuzius sagt:

    Ja das sind die berühmten Zahlen, um das Funktionierende wegen Zahlen abzuwracken. Wenn dann auch noch solche Antworten verlautet werden; wenn Erhaltung der Kommunalen Einrichtungen, würden andere Bereiche davon betroffen werden, damit kommt am Ende einfach nur FALLOBST heraus.
    Im Jugendamt wurde schon notwendigerweise zusätzliche Stellen geschaffen. Man möchte von Seiten des Amtes unter der Führung von der Stadträtin keine Negativschlagzeilen in der Presse. Auch möchte man keine Überlastungsanzeigen der Mitarbeiter riskieren, denn die „Fälle“ werden ja bekanntlich nicht geringer.
    Sowohl das eine , wie auch das Andere sollten Standarts sein.
    Die Kommunalen Einrichtungen arbeiten sehr intensiv mit dem Jugendamt, mit HZE, Jugendgerichtshilfe zusammen.
    DAS NENNE ICH IM ÜBRIGEN – gute Vernetzung und damit qualitativ gute Arbeit!
    Den Mitarbeitern der einzelnen Abteilungen ist jetzt schon bewusst, was mit dem Wegfall der kommunalen Mitarbeitern wegfällt!
    Das interessiert niemanden und spielt auch keinerlei Rolle in Diskussionen und Ausschüssen. Ist ja nur Qualität!
    Hier wird gezielt versucht etwas gegeneinander auszuspielen.
    Es ist schon merkwürdig das laut Aussage von Harkenthal unter anderem die Jugendberufshilfe die Kinder,- und Jugendarbeit mitfinanziert.
    Jugendberufshilfe machen die Mitarbeiter schon seit Jahren und das auch qualitativ erfolgreich. 3 Jugendliche haben einen Ausbildungsplatz. Jugendberufshilfe in den letzten 2 Jahren, obwohl nicht Zielgruppe der Einrichtung (ehemalige Stammbesucher der Einrichtung und heute Ehrenamtliche Helfer). Da hat man wohl am Produkt vorbei – gezielt – zu teuer – aber erfolgreich gearbeitet!

  30. Ernesto sagt:

    @ Widerstand Frdh.-Xberg
    Wenn ich es richtig vernommen habe, hat Mitte den Haushalt nicht beschlossen! Kam über Twitter bei mir an.
    Nun sollte es bei uns im Bezirk auch möglich sein.
    Heizen wir denen im JHA anständig ein.
    Dann klappt es bei uns auch.
    Mobilisiert alles und alle.

  31. urmel sagt:

    ich hoffe, es gibt noch mehr personen die endlich 1x mehr licht in diese verschleierte rechnung der kosten einbringen. hier werden nicht nur die fraktionsmitglieder getäuscht, sondern auch der mensch auf der straße.
    hier wird etwas aufgezeigt, was doch faul ist. ich bin der festen überzeugung, das gute arbeit seinen preis hat. und es gibt prekäre beschäftigungen in sozialen bereichen. und auch die politik hat davon kenntnis, blendet dies aber geschickt einfach aus. es gibt auch träger, die mit mae-kräften im sozialen bereich arbeiten. wenn dies heute ein politiker verneint, setzt er einfach scheuklappen auf und lügt.
    aber im bezirk friedrichshain-kreuzberg ist alles rein und läuft geordnet ab.
    es sollte endlich alles einmal genauer beleuchtet und betrachtet werden. dieses politische gebuhle ist echt ätzend.
    urmel bereitet jetzt noch den bildungsstreik mit vor.
    ich bin nächste woche bei euch mit dabei.

  32. helikopter sagt:

    ja,
    wer mit so einem schwachsinnsgeld noch glaubt etwas
    gestalten zu können, der fliegt helikopter.
    aber,
    hubschrauber fliegen, hubschrauber fliegen,
    die wär n wir auch noch runterkriegen.
    hub……..

  33. wer,wie,was sagt:

    der widerstand in berlin zeigt endlich einen kleinen erfolg. der haushalt in mitte wurde abgelehnt. damit gibt es erst einmal keine schließungen der freizeithäuser dort.
    nun sollte es so weiter gehen.

    auf der seite der linken ein brief an senator nussbaum
    …“Eine solche Einsparung ist durch den Bezirk nur durch gravierende Einschnitte zu ermöglichen, die wir politisch nicht vertreten können.Der Bezirk wäre dazu nur in der Lage, wenn er bei den Personalausgaben in
    Größenordnungen Einsparungen vornimmt und auch das Beil an die soziale Infrastruktur des
    Bezirkes legt.
    Aus der Not heraus hat beispielsweise die grüne Stadträtin Herrmann vorgeschlagen,
    sämtliche Jugendfreizeiteinrichtungen an freie Träger zu übertragen. Wir halten freie,
    gemeinnützige Träger nun nicht für „neoliberales Teufelszeug“ und eine Übertragung von Aufgaben der Wohlfahrt an diese nicht für Privatisierung von Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge, allerdings vermuten nicht nur wir bei einem solchen Vorgehen massive
    Einschnitte in Angebot und Qualität, wenn die Kommunen freien Trägern nicht die zur Aufgabenwahrname notwendige Finanzausstattung bieten kann.
    Einschnitte in die Infrastruktur der Bezirke rechnen sich möglicherweise kurzfristig, langfristig sind sie ein erheblicher Kostenfaktor. Was heute wegrationalisiert wird, muss morgen ggf. kostenaufwendig reinvestiert werden. Wir wollen aber nicht allein eine finanzwirtschaftliche Rechnung aufmachen, sondern vielmehr darauf verweisen, dass bei der derzeitigen Finanzzuweisung an die Bezirke konkret Menschen um ihre Zukunft betrogen werden, Menschen die sicherlich viel und gern etwas zur Gestaltung unseres Gemeinwesens beitragen würden. Wir haben es in der Hand, ihnen diese Chance zu geben oder zu nehmen.“

    vielleicht kann das jemand als artikel reinsetzen.
    http://www.dielinke-friedrichshain-kreuzberg.de/die_linke/presse/detail/zurueck/aktuell-3/artikel/verfassungsgemaesser-haushaltsentwurf-ist-politisch-nicht-vertretbar/

  34. Mechthild sagt:

    So sah es in Mitte und zu der Abstimmung des Haushaltes aus:
    Die Fraktionen von SPD, CDU, Grünen und FDP sowie die Gruppe der Grauen haben vor der Abstimmung erklärt, diesem Haushalt nicht zuzustimmen. Ebenfalls Anne Engelhardt von der LINKEN.

    In der folgenden geheimen Abstimmung gab es das bekannte Ergebnis – gegen den Haushalt:

    Ja: 42

    Nein: 9

    Enth.: 1

    Ungültig: 1
    Es fehlten: 1 BV der Grünen und der SPD (?).

    So geht es.
    Mechthild

  35. Brummel sagt:

    KEINE SOZIALEN KÜRZUNGEN in DIESEM BEZIRK!
    Rückt endlich die Kohle für das Volk raus!
    Mehr Geld für Kinder!
    Ausreichende Ausstattung der Schulen!
    Schluss mit dem Personalabbau im Öffentlichen Dienst!
    WIR SIND DAS VOLK!

  36. rebellin sagt:

    meinen glückwunsch an mitte und hoffen wir mal, dass f-hain/x-berg sich daran ein beispiel nehmen…

  37. Mitte @Frdh.-Kreuzberg sagt:

    Hier spielt der Fritsch alle wieder gegeneinander aus. Wenn der eine bleibt, muss der andere gehen…

    Geschrieben von: Rainer-Maria Fritsch 13. Nov. 2009
    „Gestern, 12.11.2009 hat die BVV in Mitte den Haushaltsplan des Bezirksamts mit den von den Ausschüssen beschlossenen Änderungen abgelehnt. Neun Bezirksverordnete stimmten dafür, 42 dagegen, bei einer Enthaltung und einer ungültigen Stimme. Die Fraktion der Linken hatte für eine Annahme des Haushalts mit den Änderungsanträgen zur Weiterfinanzierung von „Eva’s Arche“, „Eva’s Haltestelle“, Der Beratungsstelle des Berliner Arbeitslosenzentrums, zur Ausstattung der Beratungsstelle für Risikokinder mit Therapeut/innen, dem Schulumweltzentrum und zur Kinder- und Jugendarbeit geworben.
    Alle anderen Fraktionen haben gegen die Zustimmung zum Haushalt gesprochen und diesen dann mit großer Mehrheit abgelehnt.
    Was hat das nun für Konsequenzen?
    • Der Bezirk Mitte wird solange unter vorläufiger Haushaltswirtschaft sein, bis es einen von der BVV beschlossenen Haushaltsplan gibt. (siehe „Was bedeutet vorläufige Haushaltswirtschaft?“ )
    • Das Bezirksamt wird einen neuen Entwurf des Haushaltsplans oder entsprechend veränderte Nachschiebelisten vorlegen müssen.
    • Dieser Entwurf wird in allen Fachausschüssen dann zu beraten sein.
    • Die Voten der Fachausschüsse werden im Hauptausschuss der BVV beraten und der BVV einen neue Beschlussempfehlung vorgelegt werden.
    • Eine Veränderung des Gesamtvolumens in den Einnahmen und Ausgaben ist nicht möglich, da diese Zahlen bereits Teil des Berliner Haushaltsgesetzes sind, das in den nächsten Wochen vom Abgeordnetenhaus beschlossen wird.
    • Mehr Geld für den Bezirk Mitte wird es nicht geben. Alle kommenden Änderungen müssen in diesem Gesamtrahmen bleiben.
    Bis dieser Prozess abgeschlossen ist, besteht vorläufige Haushaltswirtschaft auf der Basis des Entwurfs des Bezirksamtes vom 30.06. inklusive der Nachschiebelisten. Damit ist eine Finanzierung der o.g. Projekte freier Träger nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich. Die Finanzierung freier Träger wird der Zustimmung der Senatsverwaltung für Finanzen bedürfen. Mehrausgaben für freie Träger, die derzeit nicht im Haushaltsplanentwurf vorgesehen waren, bedürfen der Zustimmung des Hauptausschusses des Abgeordnetenhauses. Dazu werden Gegenfinanzierungsvorschläge gemacht werden müssen. Ob die Zustimmung des Hauptausschusses des Abgeordnetenhauses nach der gestrigen Entscheidung erreicht werden kann, ist mehr als fraglich.
    Neue Projekte dürfen nicht begonnnen werden, Stellenneubesetzungen auch bei den Projekten freier Träger werden nicht möglich sein. Die personalwirtschaftlichen Massnahmen zum Stellenabbau werden umgesetzt werden müssen. Die Schließung von Einrichtungen des Bezirks ist derzeit nicht möglich, da die Zustimmung der BVV (siehe § 12 Zuständigkeit der Bezirksverordnetenversammlung) dazu fehlt. Da die freien Träger aber alle bis Ende 2009 befristete Zuwendungsbescheide haben, wird es sie als erste treffen, wenn es um die (eingeschränkte) Weiterfinanzierung oder gar Schließung ihrer Projekte geht.“
    http://www.rainermaria-fritsch.de/blog/198-haushalt-in-mitte-abgelehnt.html

  38. rebellin sagt:

    ALLE SIND MEHR UND MEHR DAGEGEN – UND STIMMEN TROTZDEM DAFÜR…

    meiner meinung nach mal wieder ein beweis, was von politik zu halten ist…!
    labert uns nich die taschen voll, erzählt eure märchen dem jha oder der bvv oder dem senat, ich habe keine lust mehr, mir eure lügen anzuhören…

    wenn ich gegen etwas bin, stimme ich nicht dafür.

    aber wahrscheinlich verfüge ich noch über etwas, das euch allen fehlt – nämlich rückgrat und eine eigene meinung…

    bin ja ma gespannt, ob all die herren und damen, die angeblich dagegen sind, bei unserer nächsten demo mitmarschieren.

    auch kommunalpolitik hat die möglichkeit, sich gegen die landes- oder bundespolitik aufzulehnen, aber das würde sich ja nich gut machen auf dem weg nach oben…

    nach oben kriechen, nach unten treten…

    somit habt ihr euch auf jeden fall meine verachtung verdient…

  39. Brummel an rebellin sagt:

    Ich stimme dir vollkommen zu.
    Wenn man sich einmal anschaut, wo manch ein Fraktionsmitglied tätig ist, weiß man weshalb der Eine oder der Andere so abgestimmt haben. Interessenvertretung von Trägern? Ja.
    Wenn der nächste Haushalt geplant und anschließend aufgestellt werden muss, wird der Rest staatl. Einrichtungen übertragen. Und wenn es nichts mehr zu übertragen gibt, wird bei den Trägern gestrichen und geschlossen. Mal schauen wie dann der Protest aussieht.
    Es ist traurig, aber so sieht es nun einmal aus. Du musst die entsprechenden Leute kennen, vielleicht noch einer Partei angehören und und und.
    So viel Verlogenheit und Gebuhle habe ich schon lange nicht gesehen. Bei manchen Leuten ist es schon grotesk und fällt selbst Laien auf. Da wird versucht, den verbliebenen kommunalen Mitarbeiter als nicht voll einsatzfähig hinzustellen und sich dessen auf eine hinter….. Art und Weise zu entledigen. Ist ja auch logisch. So hat man eine Stelle für sich mehr.
    Jahrelang fachlich nichts drauf auf ne Kasten, aber politisch rudern um sich abzusichern. Und niemand macht etwas dagegen.
    Bleibt nur zu hoffen, das die Jugend bei den nächsten Wahlen der Politik einen Denkzettel verpasst.

  40. Anne Walther sagt:

    Hier anonym rum zu pöbeln und die Anderen anonym als Lügner zu bezeichnen ist recht feige Frau „rebellin“ – wer so feige ist sollte sich nicht zur Obermoralistin der Nation aufschwingen!
    Mir geht das wirklich langsam auf die Nerven, mach mal konstruktive Vorschläge – so ein verlogenes Getue sichert uns die soziale Arbeit jedenfalls nicht!
    Anne

  41. Elli Pirelli sagt:

    # Anne Walther
    Ich möchte einfach nur darauf hinweisen, dass die Meinung eines jeden hier berücksichtigt und toleriert werden sollte.
    Die soziale Arbeit und deren Absicherung, dazu trägt auch dieser Blog bei. Hier treffen sich Bürger pp., informieren sich über geplante Aktionen und bringen Beiträge ein. Also nicht Andere beschuldigen (… verlogenes Getue), sondern auch mal Kritik annehmen und umdenken!
    Wenn man einen Menschen nicht kennt, sollte man über diesen nicht urteilen!
    Und rebellin ist eine der Wenigen, welche von Anfang an dabei war. Und dies auch bis zum Schluss. Also schön ruhig.

  42. rebellin@anne walther sagt:

    hoppla, da scheine ich ja nen nerv getroffen zu haben, wa…

    entschuldige bitte, aber wenn nach einer bvv-abstimmung mitglieder der bvv, die für eine übertragung abgestimmt haben danach auf mich zukommen um mir zu sagen, dass sie eigentlich dagegen sind, ist das für mich eine lüge und heuchlerisches getue!

    ich spiele mich weder hier noch sonstwo als moralapostel auf, sondern vertrete meine meinung, wie seit anfang des protestes, sowohl hier, als auch auf jeder jha/bvv-sitzung, bei jeder demonstration, jeder protestaktion.
    weiß ja nich, wer du bist, aber würde mich interessieren, ob du von dir das selbe sagen kannst.

    ist dein konstruktiver vorschlag etwa die vollständige übertragung als rettung der sozialarbeit???
    dann bist du sehr blauäugig…
    was denkst du denn, wird beim nächsten haushalt passieren?
    denkst du, bis dahin wird es einen so ungeheuren aufschwung geben, dass plötzlich mehr geld für soziales ausgegeben wird?
    glaub mir, selbst wenn es diesen aufschwung geben sollte (wär ja klasse) wird trotzdem nich mehr geld für soziales ausgegeben, es bleibt einfach mehr in der führungsriege hängen…
    vieleicht bin ich als arbeiterklasse nich genug in politik involviert, um dieses ränkespiel zu verstehen.
    aber ich sehe täglich, was passiert, wo unser land hingeführt wird und das weckt meinen protest.

    mein konstruktiver vorschlg zur rettung der sozialen arbeit:
    das selbe geld einzufordern, dass auch so bereitwillig für die wirtschaft und die banken gegeben wird.

    und das ist aufgabe der kommunalpolitiker…

    und mein protest hat nix damit zu tun, dass ich angst um meinen arbeitsplatz habe, ich bin aus dem handwerk, sondern damit, dass ich aus eigenen schmerzlichen (und kostspieligen) erfahrungen weiß, wie wichtig gute, qualifizierte sozialarbeit ist.

    und ein träger, der einen pädagogen, einen erzieher und 25 mae-kräfte beschäftigt, ist nicht in der lage, qualifizierte sozialarbeit zu leisten.
    das ist meine meinung und die werde ich auch weiterhin vertreten, ob ich dir damit auf die füße trete oder nicht…

    mit sozialistischen grüßen

    die rebellin

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