Sparen zu welchem Preis?

Dieses Land ist eins der Reichsten in der Welt und gibt im Verhältnis hierzu am wenigsten für die Bildung seiner Kinder & Jugendlichen aus. Der Grossteil des Geldes versickert auf den Verwaltungsebenen der EU, des Bundes, der Länder und zuletzt der Kommunen.

  • HOME
  •      
  • WIDERSTAND BERLIN

Dein Foto hier!

1. mach ein Foto von deiner Einrichtung
2. Text verfassen über deine Einrichtung
3. Schick es mir per Mail zu
meine E-Mailadresse findest du unter Kontakt

Bundesweiter Aufruf zu Demonstrationen am 12. Juni: 12 Uhr in Berlin und 11 Uhr in Stuttgart

Wir zahlen nicht für eure Krise!
Gemeinsam gegen Erwerbslosigkeit,
Kopfpauschale und Bildungsabbau
Jetzt auf die Straße gehen!

Gemeinsam können wir uns dagegen organisieren: in den Betrieben, vor den Arbeitsagenturen, an den Unis und Schulen und auf der Straße. Wir wollen Gegenwehr gegen die Politik von Schwarz/Gelb, gegen Arbeitsplatzvernichtung, Sozialabbau und Umweltzerstörung stärken. Wir wehren uns gegen Entsolidarisierung und Spaltung – gemeinsam können wir eine Bewegung aufbauen!
Wir fordern:

  • Kein Sparprogramm auf Kosten der Allgemeinheit – die Verursacher der Krise müssen zahlen!
  • Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums von Oben nach Unten, z.B. durch Erhöhung von Vermögenssteuer und Körperschaftssteuer. Einführung einer Finanztransaktionssteuer.
  • Ausbildungsplätze für alle und unbefristete Übernahme in ein Vollzeitarbeitsverhältnis
  • Beschäftigung sichern, Arbeitsplätze schaffen – statt Massenarbeitslosigkeit Arbeitszeitverkürzung mit vollem Lohnausgleich (Ziel: 30-Stunden-Woche) und Ausbau der Beschäftigung im sozialen und ökologischen Bereich
  • Lohndumping beenden – gesetzlicher Mindestlohn von 10 Euro die Stunde (lohnsteuerfrei)
  • Schluss mit der Hetze gegen Arme und MigrantInnen!
  • Statt Hartz IV eine Grundsicherung von 500 Euro Eckregelsatz ohne Repressionen, Abschaffung der Agenda 2010
  • Mehr Geld für Bildung, Soziales, Ökologie – mehr Geld für die Kommunen
  • Kostenlose gute Bildung für alle
  • Weg mit der Rente mit 67
  • Statt Kopfpauschale Einführung der Bürgerversicherung und für ein solidarisches, paritätisch finanziertes Gesundheits- und Pflegesystem
  • Finanzsystem regulieren und kontrollieren, Banken vergesellschaften und Spekulationsgeschäfte verbieten
  • Krisenbewältigung nicht mit Militärprodukten und Aufrüstung!

Unterstützer des Aufrufs
Selber verteilen: Aufruf als layouten Flyer zum ausdrucken anzeigen
Quelle: Bündnis- „Wir zahlen nicht für eure Krise“

1 Kommentar auf “Bundesweiter Aufruf zu Demonstrationen am 12. Juni: 12 Uhr in Berlin und 11 Uhr in Stuttgart”

  1. Kruxel No.1 sagt:

    Wer hat, dem wird gegeben
    Deutschland belastet Arbeitseinkommen sehr hoch
    Die nominale wie auch die tatsächlich bezahlte Steuer- und Abgabenbelastung von Löhnen beträgt seit Jahren fast 50%; sie resultiert aus:
    • Sozialbeiträgen der Arbeitgeber von rund 20%,
    • Sozialbeiträgen der Arbeitnehmer von knapp 15% und einer
    • Steuerbelastung von rund 15%.

    Noch gar nicht berücksichtigt sind hier zusätzliche Belastungen zur Sanierung des Staatshaushalts wie die Mehrwertsteuererhöhung, Kürzung des Sparerfreibetrags und Abschaffung der Eigenheimzulage.
    Die deutsche Wirtschaft ist von 1998 bis 2006 um über 10% gewachsen. Die Arbeitnehmer
    profitierten davon nicht, ihre Löhne sind – preisbereinigt – konstant geblieben.

    Den gesamten Zuwachs bekamen Unternehmens- und Vermögenseinkommen, die um 30% gestiegen sind. 2008 werden die Löhne bestenfalls geringfügig erhöht, die Unternehmens- und Vermögenseinkommen hingegen werden um weitere15% steigen.

    Deutschland belastet Unternehmens- und Vermögenseinkommen sehr niedrig
    Die tatsächlich bezahlte Steuerbelastung von Einkommen aus Unternehmertätigkeit und
    Vermögen beträgt mit deutlich unter 20% nur gut ein Drittel der Belastung von Lohneinkommen.
    Gemäß EU-Angaben hatte Deutschland (neben Griechenland) in 2004 die niedrigste tatsächlich bezahlte Steuerbelastung für Unternehmens- und Vermögenseinkommen in den EU-Ländern und seit 1995 (neben Österreich) als einziges EU-Land eine Senkung dieser Steuerbelastung.
    Prof. Lorenz Jarass, Wirtschaftswissenschaftler: „Der einzige, der in Deutschland noch nennenswert Steuern und Abgaben bezahlt, ist der deutsche Arbeitnehmer mit normalem Einkommen. Er bezahlt Sozialabgaben, er bezahlt Lohnsteuer und er bezahlt erheblich Verbrauchssteuern.

    Es kann nicht sein, dass Arbeitnehmer die meisten Abgaben zu leisten haben während Unternehmens- und Vermögenseinkommen weiter steigen und weniger belastet werden!

    Die 60 Milliarden Euro an unsinnigen Subventionen – woher kommen die eigentlich, die manche Milliarden schwere Konzerne bekommen. Da gibt es wirklich die unglaublichsten staatlichen Hilfen.
    Porsche, der Optimist unter den Autoherstellern. Das Unternehmen ist stolz auf die gute Bilanz und betont immer wieder: Porsche schaffe das alles ohne Subventionen. Aber das ist nicht mal die halbe Wahrheit, denn Porsche ist abhängig von einer so genannten indirekten Subvention, von der Steuergesetzgebung für privat genutzte Firmenautos. Das weiß Vorstandschef Wendelin Wiedeking nur zu gut. Die Dienstwagen-Besteuerung ist in Deutschland viel geringer als in vielen anderen Ländern.

    http://die-welt-der-reichen.over-blog.de/pages/Wer_hat_dem_wird_gegeben-772270.html

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.

Wichtige Terminewichtige Termine

 

LETZTEBEITRÄGE

DASARCHIV

LINKLOVE

LETZTEKOMMENTARE

MEISTKOMMENTIERT

1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau
Deine Fotos hier! Erstellt euch dazu einen kostenlosen Account auf Flickr.com und ladet dort eure Fotos hoch. Und verseht sie mit den Tag widerstand-berlin. Und ein paar Stunden später werden dann auch eure Fotos hier auf www.WIDERSTAND-BERLIN.de gelistet. Solltet Ihr dazu fragen haben dann nehmt mit uns Kontakt auf.