Sparen zu welchem Preis?

Dieses Land ist eins der Reichsten in der Welt und gibt im Verhältnis hierzu am wenigsten für die Bildung seiner Kinder & Jugendlichen aus. Der Grossteil des Geldes versickert auf den Verwaltungsebenen der EU, des Bundes, der Länder und zuletzt der Kommunen.

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Samstag News

Auf zu neuen Ufern
Berlin: Linke Gruppen veranstalten »Aktionstag Mediaspree entern«. Gegen Privatisierung und steigende Mieten

von Christian Linde

Es ist soweit. Das neue Bündnis »Mediaspree entern«, ein Zusammenschluß mehrerer linker Gruppen, die sich gegen die Kommerzialisierung des Stadtraums in Berlin wenden, lädt diesen Sonnabend zum Aktionstag an den Spreeufern ein. »Mit Mitteln des zivilen Ungehorsams« soll auf die drohende Umstrukturierung des Innenstadtbereichs aufmerksam gemacht werden. Geplant ist neben zwei Demonstrationen um 13.30 Uhr, die am Kottbusser Tor in Kreuzberg und am Boxhagener Platz in Friedrichshain ihren Ausgangspunkt haben und sich auf der Oberbaumbrücke zusammenschließen, eine Kundgebung an der Kreuzberger Falckensteinstraße. »Der Aktionstag bildet den Auftakt zu einer neuen Kampagne, die bis in den kommenden Wahlkampf getragen werden soll«, so ein Mitglied der AG Öffentlichkeitsarbeit des Bündnisses am Freitag bei einer Pressekonferenz. »Nach einer Zeit mit relativ wenigen Protesten ist es nun notwendig, wieder auf die Straße zu gehen und der Politik klarzumachen, daß unsere Stadt nicht dafür da ist, einigen Investoren fette Profite zu bescheren, während wir immer weniger Freiräume haben und unser Lebensstandard durch steigende Mieten absinkt.«
Quelle: junge Welt

Kitas unter Kuratel
Ulrich Nussbaum will mehr Transparenz und die Bezirke an Kosten beteiligen.

von Katlen Fietz
Kitas sollen unter die Lupe genommen werden. Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos) will überprüfen, ob die per Kita-Gutschein bewilligten Betreuungszeiten von Eltern tatsächlich ausgenutzt werden. „Wir haben keinerlei Verwendungsnachweise und wollen wissen, wo das Geld hingeht“, erklärte sein Sprecher Daniel Abbou am Freitag. Der Landeselternausschuss Kita (Leak) sieht darin einen Generalverdacht gegen alle Träger. Auch Nussbaums zweiter Plan ist umstritten: Wenn die Bezirke mehr Betreuungszeiten als 2009 bewilligen, sollen sie sich an den Kosten beteiligen. „Das ist Betrug“, kritisiert die grüne Jugendstadträtin Monika Herrmann aus Friedrichshain-Kreuzberg.

Seit dem Treberhilfe-Skandal um den Maserati fahrenden Exchef der großen Obdachlosenhilfe hatten Landespolitiker aller Parteien mehr Transparenz gefordert.
Quelle: taz

Infoveranstaltung zum Thema « Kontrollen im geförderten Wohnraum »
Donnerstag, 17. Juni 2010
Einlass: 19.00 Uhr
Ort: Mehrzweckraum in der Musikschule Friedrichshain, Zellestr. 12

Flyer zur Infoveranstaltung

2 Kommentare auf “Samstag News”

  1. Protest sagt:

    Sparen bis nix mehr geht.
    Was denkt sich denn der Bürger, wie es zukünftig aussehen wird.
    Ja liebe Mitbürger, da geht noch immer etwas beim Sparen.
    Der Wettbewerb auch im Sozialsektor ermöglicht so vieles.
    Gute Kitas für Bildungsbürger.
    weniger gute Kitas als Billigkitas für den Rest.
    Die Frage nach den Betreuungszeiten gibt es nicht erst seit 2010. Ganztagsbetreuung beantragen und verpflichtet werden, das Kind früher aus der Kita abzuholen, geht natürlich nicht.
    Nachvollziehen kann man das natürlich. Es fehlt auch hier am Personal. Aber wer und was hat es denn zu verantworten? Die Eltern sicher nicht. Es ist der politische Wille.
    Also sollen sich hier Politiker auf beiden Ebenen auseinandersetzen.
    Das Wort -Betrug-, da kann ich echt nur noch schmunzeln.
    Gebt die Kitas an profitorientierte Gesellschaften.Die gehen dann noch an die Börse. Darauf läuft in naher Zukunft alles hinaus.
    Die haben sicherlich keine teure Verwaltung und arbeiten nur für die Interessen der Nutzer.
    Wenn alles runtergewirtschaftet ist, genug Profit für weni8ge eingefahren wurde, nimmt der Staat es wieder in seiner Obhut uind zahlt die ganze Zeche.
    Beispiel Australien: Dort wurde der Unternehmer Eddy Groves mit dem börsennotierten Kindergarten-Konzern „ABC-Learning“ zum reichsten Mann des Kontinents, expandierte nach Kanada, England und die USA – bis 2008 der Aktienkurs einbrach. Nach wie vor bangen Tausende von Eltern um die Sicherheit der Kinderbetreuung – gemeinnützige Einrichtungen gibt es kaum noch. Für England, wo mittlerweile 85 Prozent der Kinderbetreuung in privater Hand liegen, kommt Helen Penn, Professorin für Früherziehung an der Universität East London, zu dem Schluss: Privaten mangle es oft an Qualität und sozialer Verantwortung.

  2. snoopy sagt:

    Zu Dr. Nußbaum.
    Verwechselt er Wirtschaft mit sozialen Aufgaben? Wir sind doch nicht in seiner Fischbude.
    Wenn ich lese, das derweil halten an öffentlichen Schulen Organisationsformen Einzug, die aus der Privatwirtschaft kommen. So sind Schulleiterinnen und Schulleiter gezwungen, sich mit Marketing, Controlling oder Budgetierung zu beschäftigen, sehe ich schwarz.

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