Sparen zu welchem Preis?

Dieses Land ist eins der Reichsten in der Welt und gibt im Verhältnis hierzu am wenigsten für die Bildung seiner Kinder & Jugendlichen aus. Der Grossteil des Geldes versickert auf den Verwaltungsebenen der EU, des Bundes, der Länder und zuletzt der Kommunen.

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Archive: Pankow (Prenzlauer Berg, Weißensee)

Antwort auf den Offenen Brief der JHA-Vorsitzenden

Am 22. November 2012 hatten elf von zwölf Jugendhilfeausschussvorsitzende/n (außer Neukölln) einen offenen Brief an Jugendsenatorin Sandra Scheeres (SPD) geschrieben. Nachzulesen unter: http://www.paperpress.org/index.php?name=News&file=article&sid=1942
Am 23. Januar 2013 kam die Antwort von Staatssekretärin Sigrid Klebba (SPD).
Quelle: paperpress

Jugendhilfeausschuss zieht wegen Kürzungen im Jugendbereich vor Gericht

Mitte. Als erster Bezirk reicht der Jugendhilfeausschuss Mitte (JHA) beim Verwaltungsgericht Berlin Klage gegen die permanente Unterfinanzierung der Kinder- und Jugendarbeit ein.
Quelle: Berliner Woche (30.11.12)

Offener Brief an die politisch Verantwortlichen und Gremien im Land Berlin zu den Auswirkungen des Personalabbaus auf die Erfüllung der Aufgaben der öffentlichen Jugendhilfe.

2012_11_21_Offener_Brief_JugAL_1

Keine Kürzung bei der Jugend – Klubs können vorerst aufatmen: BVV beschließt Haushaltsplan

Jugendclubs wurden geschlossen, Projektgelder gestrichen, Personal abgebaut. Der Schuldenbezirk streicht seit Jahren die Mittel für die Kinder- und Jugendarbeit. Und auch diesmal sollte der Etat für die Förderung freier Träger von jährlich 3,5 Millionen Euro auf drei Millionen Euro reduziert werden. Das hätte die Schließung von bis zu sieben der noch 49 Klubs zur Folge. Doch der Jugendhilfeausschuss (JHA) hat die Streichpläne einstimmig abgelehnt. Die Haushälter konnten durch Umschichtungen den Fehlbetrag auflösen. „Diesen Erfolg haben auch die zahlreichen Protestaktionen von Kindern und Jugendlichen möglich gemacht“, sagte JHA-Vorsitzender Florian Schwanhäußer (CDU).
Quelle: Berliner Woche

„Brandbrief“ der Jugendhilfeausschussvorsitzenden der Bezirke

„Brandbrief“
BrandbriefJugend
Pospapier_JA_Jugverbandsarbeit_final.pdf

Forder_Jugend(verbands)arbeit_Kurz_final.pdf

Soziale Arbeit ist immer politisch, so oder so. – Man muss sich entscheiden, wem man dienen will.

Laut IFSW bilden ›die Prinzipien der Menschenrechte und der sozialen Gerechtigkeit‹ das Fundament der Werte- und Handlungsbestimmungen für die Soziale Arbeit. Demgegenüber erleben wir den Alltag der Sozialen Arbeit im gravierenden Gegensatz: Werte wie soziale Gerechtigkeit und soziale Teilhabe sind durch Logiken der Verwertung und Entwertung ganzer Bevölkerungsgruppen ersetzt worden.
Quelle: Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit in Berlin

flugblatt-aks-vollversammlung

Keine Kürzungen in der Kinder- und Jugendarbeit in Mitte!

Wegen der schlechten Haushaltslage in Mitte soll jede 7. Kinder und Jugendeinrichtung die nach §11 SGB 8 gefördert wird gestrichen werden, bzw. eine knappe halbe Millionen € „gespart“ eingespart werden.

Aufruf

Offener Brief „Übertragung Lichtenberger JFE`s

Sehr geehrte Damen und Herren,
Eine immer größer werdende Initiative versucht im letzten Moment die
Übertragung der letzten Lichtenberger Jugendfreizeiteinrichtungen an
freie Träger zu verhindern. Es gibt viele Argumente, die dafür sprechen,
dass Jugendarbeit Aufgabe der Kommunen bleiben muss. Diese können in
unserem offenen Brief nachgelesen werden.

Empörend finden wir, dass wir von solchen Entscheidungen aus der Zeitung
erfahren. Ebenso empört sind wir, dass Mitbestimmung damit nur auf dem
Papier und bunten Webseiten zu finden ist.

Im Anhang finden Sie eine Unterschriftenliste, die von den Mitgliedern
der Initiative und Bürgern Lichtenbergs stammen. Dazu kommen
Unterschriften von Bürgern, die von Jugendlichen eigenverantwortlich
innerhalb kürzester Zeit angesprochen wurden.

Bitte leiten Sie diese Nachricht weiter, diskutieren Sie die Argumente
und kommen Sie zur Sitzung der BVV an diesem Donnerstag (15. November,
Max-Taut-Aula, Fischerstr. 36, 10317 Berlin).

Mit freundlichen Grüßen
Alexander Baldauf

Übertragung Lichtenberger JFEs

Klubs vor dem Aus – Bezirk will ein Fünftel im Jugendbereich streichen

Nach Monaten trügerischer Stille geht jetzt wieder die Angst in den Jugendeinrichtungen um.
Das Bezirksamt hat vergangene Woche beschlossen, 577 000 Euro für 2013 im Jugendbereich zu streichen. Das hat Jugendstadtrat Ulrich Davids (SPD) dem Jugendhilfeausschuss (JHA) mitgeteilt. Die Kürzungen betreffen 17 Prozent des Gesamtetats, mit dem das Jugendamt derzeit 50 Projekte im Bereich der freien Jugendarbeit fördert. Erst im Frühjahr hatte der JHA einen Kahlschlag im Jugendbereich abgelehnt. Damals standen Schulstationen an mehreren Schulen, das Probenhaus Werk 9, der Schulgarten Moabit und Dutzende andere Projekte von Freien Trägern auf der Streichliste.
Quelle: Berliner Woche

„Gewaltenteilung“ in Lichtenberg

Für die Jugendhilfeplanung in Lichtenberg reicht inzwischen ein Studium der Betriebswirtschaftslehre (BWL) auf neoliberalem Klippschulniveau. Die gesetzlich geforderte Fach- und Qualitätssteuerung nach § 79a SGB VIII und entsprechende Finanzierung scheint überflüssig. All die Staatsgewalt, die vom Volke ausgeht und eine demokratische Kontrolle sichern soll, ist in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) durch eine „Zählgemeinschaft der besonderen Art“ ersetzt worden.
Als Fraktionsvorsitzender ist dort der Geschäftsführer von SozDia das „Zünglein an der Waage“. Den Meister aller Bürger hat er als „Geisel“ genommen. Nur wenn das „jugendhilfeplanerische“ Geschäftsmodell der Geschäftsführung von Soz-Dia umgesetzt wird, bleibt die Zählgemeinschaft bestehen. Das ist Gewaltenteilung und Parlamentarismus auf höchstem neoliberalem Niveau.
Quelle: Jungend verschwindet

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