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Vorstellung: ASP Forcki-Rabe

Der Abenteuer- und Bauspielplatz Forcki kurz ASP Forcki-Rabe ist die einzige kommunale Kinderfreizeiteinrichtung im Sozialraum VI in Friedrichshain-Kreuzberg.

Seit Ende 2007 in Kooperation mit dem Berliner Kinderring e.V. (ehemals Kinderzentrum Rabe).

Konzeptioneller Ansatz der Einrichtung:
Der Abenteuerspielplatz Forcki-Rabe ist eine Kinderfreizeiteinrichtung der offenen Jugendarbeit nach § 11 KJHG.
Der ASP Forcki-Rabe ist ein Ort der Kommunikation zwischen Gleichaltrigen. Die Beziehungen finden auf der Grundlage von Gewaltfreiheit, Antirassismus unjd Gleichberechtigung statt.
Wichtig ist hierbei der Austausch auf der Basis von Ehrlichkeit und Offenheit.
Die Angebote finden vornehmlich im Freien statt. Sie orientieren sich weitestgehend an den Bedürfnissen der Kinder.
Partizipation und Selbstbestimmung sind Grundlagen für die Umsetzung der pädagogischen Arbeit.
Neben Erholung und Vergnügen wird mit den Kindern erlebnisorientiert gearbeitet.
Der Umgang mit den elementaren Bereichen – Erde, Wasser, Luft und Feuer – spielen bei den täglichen Angeboten eine übergeordnete Rolle.
Darüber hinaus soll die Einrichtung auch benachteiligten Kindern und Jugendlichen Möglichkeiten der Entfaltung und des sozialen Ausgleichs bieten.
Neben der offenen Arbeit bietet der Spielplatz Raum für die schulergänzende Bildungsarbeit. So werden in den Bereichen der technischen und kulturellen Bildung Projekte entwickelt und durchgeführt, welche den Schulen angeboten werden.
In Bezug auf die sich permanent verändernden häuslichen und familiären Umständen von Kindern und der sich hieraus ergebenden Konfliktsituationen, soll der Platz im Rahmen von Kinder- und Jugendschutz Angebote der Bewältigung und Beratung in den verschiedensten Lebenslagen bereitstellen.
Die Angebote sind unter dem Gesichtspunkt von Sucht- und Gewaltprävention zu betrachten.
Der schöpferische und kreative Umgang mit der Umwelt fördert Entspannung und Selbstbewusstsein.

Chronologie:

ab Sept. 93 BVV Beschluss zur vorerst provisorischen Einrichtung eines betreuten Spielplatzes auf dem Forckenbeckplatz.
Eröffnung des „Abenteuer- und Bauspielplatz Forcki“. Veranstaltung von Jahresfesten; Lehmbau- und Künstlerwochen.
Es entsteht in stetiger Veränderung ein Bauspielbereich. Verschiedenste Feste im Stadtteil mit anderen Trägern und Initiativen. Mitglied in der AG „Kinder im Kiez“; regelmäßige Teilnahme bei „AKIB“ Landesverband Abenteuerspielplätze und Kinderbauernhöfe.
Museumsfest, Windfeste, Seifenkistenrennen u.a.

Frühjahr 94 Einstellung von zwei festen Mitarbeitern.
Ausbau des Gartenhauses mit Toiletten und Trennwänden. Aufstellung eines Containers als Lagerraum.

ab Juni 94 1. „Zelten in der Großstadt“ auf dem „Forcki“. Im Rahmen eines Mädchenprojektes wird ein Bauwagen besorgt, ausgebaut und gestaltet. Ebenso wird der Platz begrünt und ein Teich angelegt.

Frühjahr 95 BVV Beschluss zur Sicherung des Platzes als festen Standort für einen Abenteuerspielplatz.

Sommer 95 Bau eines festen Kletterturms auf dem Forcki. Auf dem Platz wird ein provisorischer Telefonanschluss eingerichtet.

Juni 96 Bau einer Bühne vor dem Bauwagen.

August 97 Projekt: „Kinder kochen mit der Sonne“. Bau eines Sonnenherdes in Zusammenarbeit mit “Soned e.V.“

September 97 1. Friedrichshainer Jungenwochenende in der Schorfheide. Brand des Bauwagens mitsamt der Bühne.

seit November 97 Aufstellung und Ausbau von zwei neuen Bauwagen in Zusammenarbeit mit der Jugendgerichtshilfe und dem Verein „Aufstieg e.V.“

September 98 Konzept zum Bau eines Mehrzweckgebäudes aus Lehm auf dem Platz. In Zusammenarbeit mit dem „Berlin- Brandenburger Bildungswerk e.V.“ und Der „ComboBAU gGmbH. Das Projekt wird „KOKON“ getauft.

Oktober 98 1. „Halloweenparade“ mit ca. 100 Teilnehmern durch den Kiez.

Juli 99 Zelten in der Großstadt unter dem Motto „Zirkus“. 1. Zirkuswoche auf dem Forcki mit Mitarbeitern des Kinderzirkus „Cabuwazzi“.

Seit Dezember 99 Eröffnung des „Grillo Forcki“.

Juli 2000 Mitveranstaltung und Teilnahme am 1. Friedrichshainer und Kreuzberger Bootswettbewerb – „Spreebeben“ an der Oberbaumbrücke. „Forcki Side Gallery“ Lehmbauaktion. August/ September 2000 Projektwoche „Friedrichshainer Kinder treffen Kreuzberger Kinder“. Teilnahme beim „Bolo Bolo“ fest am ehemaligen „Stadion der Weltjugend“, veranstaltet vom Landesverband der Abenteuerspielplätze und Bauernhöfe in Berlin (AKIB).

Juni 2002 „Junimond“ Jam Session und Kinderfest auf dem gesamten Forckenbeckplatz in Zusammenarbeit mit „Gangway“, „Liebig 19“ und der „Arbeiterwohlfahrt Friedrichshain“.

10. März 2006 Richtfest für das Lehmhaus

August 2006 „Kunst am Bau“ – Gemeinsam mit einem französischen Kunstler und einer deutschen Künstlerin wird eine Woche lang eine große Schmetterlingsskulptur aus Metall gefertigt.

September 2006 Eröffnung des Mehrzweckgebäudes „KOKON“ – finanziert über den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und des Landes Berlin.

Des weiteren fanden im Laufe der Jahre viele Projekte, Veranstaltungen und Feste statt:
„Geo Tag der Artenvielfalt“, Internationale Jugendworkcamps, Experimentierwerkstätten, Zaungestaltungen, Kunstschmiedewerkstätten, Zirkusprojekte, Aktionen – Kampf der Miniermotte, Junges Europäisches Theaterlabor, thematische Schulprojekte, Fußballturniere, Halloweenfeste u.v.a.

Adresse: 10247 Berlin, Eldenaerstr. 12 – Forckenbeckplatz
Telefon: +4930 453 056 690
Webseite: www.forcki.de

Öffnungszeiten:
Mo. von 13.00 – 18.00 Uhr
Di.- Mi. von 12.00 – 18.00 Uhr
Do. – Fr. von 13.00 – 19.00 Uhr
jeden 1. Samstag im Monat von 13.00 – 18.00 Uhr

In den Ferien
Mo. von 13.00 – 18.00 Uhr
Di.- Mi. von 12.00 – 18.00 Uhr
Do. – Fr. von 12.00 – 19.00 Uhr
Für Gruppen nach Anmeldung:

Nun soll der Abenteuerspielplatz mit seinem vielfältigen Angeboten, wie alle anderen kommunalen Freizeiteinrichtungen im Stadtbeirk Friedrichshain- Kreuzberg ab dem 01.01.2010 in Freie Trägerschaft übergeben werden, da dem Jugendamt 2 Millionen Euro weniger zur Verfügung stehen!!!!!!

Warum bloß sollte denn Bildungsarbeit im Kinder- und Jugendbereich von staatlicher, kommunaler Hand finanziert werden??
Der Staat und die Kommune entziehen sich geschickt ihrer Aufgabe, Bildungsarbeit im Kinder- und Jugendbereich anzubieten und schreiben diese für alle interessierten Freien Träger aus, welche ja kostengünstiger arbeiten.
Damit ist man nicht nur das Problem der MitarbeiterInnen los, man entledigt sich auch der anderen Aufgaben. Man verteilt ein wenig vom eingesparten Geld und fördert damit die Arbeit eines freien Trägers für zwei Jahre.

10 Kommentare auf “Vorstellung: ASP Forcki-Rabe”

  1. Dajana sagt:

    hallo kai, mieke und alle engagierten mitstreiter.
    der asp bleibt!!!!!!!
    mein sohn soll doch in 5 jahren zu euch kommen können und mit euch rumklönen und ne hütte bauen u.v.m.

  2. Grit sagt:

    hallo ihr spielplaetzchen
    gebt nicht auf!!!!
    die kinder und eltern brauchen eure arbeit!
    ich unterstütze euch nach meinen kräften und mobilisiere alle!
    gruß an die kinder, eure grit

  3. allie sagt:

    wir geben nicht auf!!!

  4. mitglied der ehemaligen baubande sagt:

    Konfuzius sprach; wer sich nicht gedanken über das macht,was weit weg ist, dem wird bald schlimmeres nahe sein.

    aufgeben? NIE!

    dafür war die zeit mit euch zu schön. ich bin dabei.

  5. patrick sagt:

    auf dem forcki war schon immer zu wenig geld.
    ich weiß noch als wir das holz für die hütten vom
    recyclinghof in dem schlachhaus geholt haben, mit dem ollen bollerwagen. da warn da noch keine eigentumswohnungen!!!!!!
    der bollerwagen ist immer noch da, scheisse es geht nicht um geld,
    es geht um spass und menschen die lust haben was zu machen.
    aber die brauchen auch geld

    macht weiter!!!

  6. rebellin sagt:

    vor allem war der forcki schon immer eine anlaufstelle für die kids, die aus den anderen einrichtungen (freie träger!!!) rausgeflogen sind, weil sie ihnen zu „anstrengend“ waren…
    soviel zu der „qualität“, mit denen einige freie träger arbeiten…

    was aus diesen kids, denen eigentlich unsere besondere aufmerksamkeit gelten sollte, denn sie sind diejenigen, die pädagogische unterstützung brauchen, werden wird, klärt bisher keine der unzähligen diskussionen…

  7. verfixte7 sagt:

    der forki bleibt.wo sollen wir sonst hin! die hören uns wenigsten zu und verstehn uns. machen tun die auch gans viel. grus an alin
    die nervensäge

  8. Eine Großmutter aus der Zillestr. sagt:

    Ich bin zutiefst bedrückt über solch eine Entscheidung.
    Die Betreuer des Forki gestalten trotz der Hiobbotschaft den Platz weiter attraktiv für die Kinder. Der Hausvorbau sieht sehr schön aus. Beim Ausflug mit meiner Enkeltochter haben wir uns das Bauwerk betrachtet.
    Meine Enkeltochter freut sich schon wieder auf die Haloweenveranstaltung. Sie fragt seit Tagen nach, wann es endlich soweit ist.
    Erika Grünenwald

  9. ehrenamtliche @ forcki sagt:

    liebe frau grünwald,

    vielen dank für ihre zeilen, dass zeigt mir wieder, wie gut die arbeit ist, die wir am forcki leisten und machen mut, nicht aufzugeben…

    ein schönes we,
    die aline vom kokon

  10. Forckibesucher sagt:

    Eine passende Aktion zum Thema.
    Zum Halloweenfest auf dem Forcki wird seit Tagen eine große Feuerskulptur in Form eines Pleitegeiers gefertigt.
    Eine Künstlerin aus England fertigt seit 1 Woche gemeinsam mit den Besuchern aus Weiden eine riesengroße Skulptur an. Diese wird am Samstag Abend angezündet und als Signal erleuchten.
    Meine Tochter ist von Anfang an dabei und fasziniert. Im Gespräch mit der Künstlerin habe ich erfahren, das es in England und Irland keine offenen Spielplätze mehr gibt. Der Besuch ist kostenpflichtig.

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