Sparen zu welchem Preis?

Dieses Land ist eins der Reichsten in der Welt und gibt im Verhältnis hierzu am wenigsten für die Bildung seiner Kinder & Jugendlichen aus. Der Grossteil des Geldes versickert auf den Verwaltungsebenen der EU, des Bundes, der Länder und zuletzt der Kommunen.

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Archive: Spandau

Samstag News

Neukölln und die Welt
Der Fall des Kronzeugen Buschkowsky

Neuköllns Bürgermeister Heinz Buschkowsky gilt als Klartextredner und wird von Sarrazin und Co gern als Kronzeuge angeführt. Klartext hilft vielleicht zur Stimmungsmache, nicht aber zur Lösung politischer Aufgaben.
Quelle: Tagesspiegel

Die große Wut der Überzähligen
Notizen und Anmerkungen zu den „Konsumkrawallen“ in England.
Es gibt eine Revolte einer perspektivlosen Jugend fast überall in Europa, nur in Deutschland nicht. Die spontanen Emeuten bedürfen dringend der politisch-moralischen Orientierung und Kontrolle, sonst werden sie nicht nur zu nichts führen, sondern der Reaktion und dem Ausbau der staatlichen Gewaltapparate und der Militarisierung der inneren Sicherheit in die Hände arbeiten. Aber wo sind die Kräfte, die der Revolte eine Richtung und einen politischen Inhalt geben und sie der regulativen Idee der sozialen Emanzipation unterstellen könnten?
Von Götz Eisenberg

Quelle: NachDenkSeiten

Jugend ohne Zukunft
Gewerkschaftsjugend stellt Parallelen zwischen Unruhen und Protesten her und fordert Umdenken in der Politik

Mit Bestürzung blickt die Welt auf Großbritannien, wo es vier Nächte in Folge zu schweren Unruhen, Plünderungen und Brandstiftungen kam. Bei allen Unterschieden zu den sozialen Protesten im Mittelmeerraum oder in Chile gibt es doch eine Gemeinsamkeit: die Perspektivlosigkeit einer ganzen Generation. Das untermauern Zahlen des statistischen Bundesamtes zur Jugenderwerbslosigkeit in der EU. Die ver.di Jugend fordert ein Umdenken der Politik.
2011: das Jahr der sozialen Proteste

Quelle: ver.di Jugend

Wichtige Information!

Zur Weiterleitung
Seit Jahren setzten sich PädagogInnen, Eltern, Jugendliche und andere Personen denen die Kinder- und Jugendarbeit am Herzen liegt, für den Erhalt von Projekten und Einrichtungen ein. Unter welchen Bedingungen hier gearbeitet wird und wie ein langsamer aber stetiger Abbau der Offenen Arbeit voranschreitet, werde ich an dieser Stelle nicht weiter ausführen, denn ihr seid euch darüber bewusst.

Derzeit hat die Lobby der kommunalen Einrichtungen und freien Träger, der Kinder und Jugendlichen, der SchülerInnen und StudentInnen sowie Eltern und anderen UnterstützerInnen weiteren Rückenwind erhalten!
Prof. em. Peter-Christian Kunkel
(Professor für Verfassungs-, Sozial- und Jugendrecht) hat ein Gutachten zur Finanzierung der Jugendarbeit nach § 74 SGB VIII erstellt.

Im Anhang befindet sich eben dieses Gutachten und ein erneuter Appell an die Senatsverwaltung für Inneres und Sport seinen gesetzlichen Pflichtaufgaben nachzukommen. Sicher werden andere diesem Beispiel folgen und die rechtswidrige Haushaltssatzung nicht weiter dulden.
übernommen von: Jens 🙂

AS_Dr_Michaelis_Merzbach_24_08_2011
Prof_Kunkel_Gutachten_Finanzierung_der_Jugendarbeit_Aug_2011
Vorgang_Bezirksaufsicht_KF_Stand_24_03_2011

Verschwindet die Jugendarbeit?

Im Jugendbereich wird seit Jahren drastisch gekürzt. Sparpakete und Schuldenbremsen werden die Entwicklung verschärfen.
Philipp Mattern

Als „skandalös“ bezeichnet die Gewerkschaft verdi die finanzielle Situation der Jugendarbeit in Berlin. Gesetzlich garantierte Gelder kämen nie bei den Einrichtungen an. Stattdessen ist ein massiver Rückgang in Umfang und Ausstattung der Jugendarbeit zu verzeichnen. Das führt zu eingeschränkten Angeboten, schlechterer Bezahlung von Beschäftigten oder gar zur Schließung ganzer Einrichtungen.
Quelle: Jugend verschwindet-Blog

Mittwoch News

Berlin: Brennende Autos und Londoner Verhältnisse
Alle die glaubten, der Berliner Wahlkampf würde irgendwo auf halbem Wege zwischen Berlin-Versteher Wowereit und der Berlin-für- alle-Renate einschlafen, sieht sich eines Besseren belehrt. Eine Woche lang brannten nächtlich Autos und die Berliner Politik hat ein Wahlkampfthema. CDU und FDP versuchen mit eilig aufgelegten Plakatserien aus ihren abgeschlagenen Positionen herauszukommen und die Berliner Lokalpresse hat einen neuen Dauerbrenner auf den Titelseiten.
Quelle: Gentrification Blog

Immer mehr Umzugsaufforderungen in Berlin
Mieterverein fordert Berliner Senatsverwaltung zur Erhöhung der Richtwerte für die Mietkostenübernahme auf

In Berlin müssen immer mehr Bezieher von Hartz IV und Grundsicherung im Alter umziehen, weil sich die Jobcenter weigern, die Kosten der Unterkunft zu übernehmen. Der Berliner Mieterverein hat nun „die sofortige Anhebung der Richtwerte für die Mietkostenübernahme“ vom Berliner Senat gefordert.
Quelle: gegen – hartz.de

Aufruf

Wo bleiben die Stimmen der vielen Sozialarbeiter?
Am 30.08. endet die Zeichnungsfrist!

Petition: Kinder- und Jugendhilfe- Bundeskinderschutzgesetz (Personal in Sozialpädagogischen Diensten der Jugendämter)
Quelle: Deutscher Bundestag

Zum unterschreiben: hier

Samstag News

Hier vereint sich Rassismus mit Dummheit
Heute abend in der ZDF-Sendung »Aspekte«: Sarrazins provokativer Auftritt in Berlin-Kreuzberg. Ein Gespräch mit Evrim Baba-Sommer
Interview: Gitta Düperthal, Mitglied der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin.
Quelle: Junge Welt

Kein Döner für Sarrazin!
Sarrazins Besuch in Kreuzberg hatte das Ziel, Türken zu beleidigen. Da muss man nicht nett zu ihm sein, schreibt Deniz Baspinar in einer Erwiderung auf Özlem Topcu.
Quelle: Zeit online

Donnerstag News

Ein Dauerbrenner: Kollision zwischen JHA und BVV
Gastbeitrag von Peter Ottenberg. Ein aktueller „Fall“ in Neukölln ist geeignet, an die geltende Rechtslage zu erinnern. Der JHA hat Beschlussrecht in Angelegenheiten der Jugendhilfe. Es besteht jedoch nicht ungebunden: Er beschließt im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel des Geschäftsbereichs Jugend und nach Maßgabe der von der BVV gefassten Beschlüsse über die Angelegenheiten der Jugendhilfe (§ 35 Abs. 2 Satz 2 AG KJHG). Diese das Bundesrecht auf Berliner „Kommunalverfassungsverhältnisse“ übertragene Kompetenzbeschränkung bedarf jedoch einer weiteren Auslegung, weil dem Berliner Gesetzgeber die erforderliche Übersetzungsleistung nicht voll gelungen ist.
Quelle: paperpress

Ein kleiner Erfolg – Petition endlich online

Nach dem neuen Vormundschaftsgesetz sollen Vormünder nur noch max. 50 Kinder betreuen. Im ASD dürfen es gerne weiter mehr als 100 sein. Wo ist da die Logik?
Ich habe die folgende Petition am 5.6.2011 beim Deutschen Bundestag zur Veröffentlichung als elektronische Petition eingereicht. Bis heute wurde die Petition nicht veröffentlicht.
Klaus Wörsdorfer-Kaiser (9.7.11)

Dank des permanenten Nachsetzens von Klaus Wörsdorfer-Kaiser („Die verhinderten Retter vom Jugendamt“– aus zeit-online vom 21.05.2008) ist die folgende Petition endlich online.
Um endlich ein politisches Umdenken zu erwirken, sollten viele Menschen diese Petition unterschreiben.

Petition: Kinder- und Jugendhilfe- Bundeskinderschutzgesetz (Personal in Sozialpädagogischen Dienster der Jugendämter)
Quelle: Deutscher Bundestag

Zum unterschreiben: hier

Montag News – KW 29

Resolution Berliner Arbeitstagung Kritische Soziale Arbeit 2011
Im Feld der Sozialen Arbeit sind aktuell problematische Veränderungen und
Entwicklungen, wie Deprofessionalisierung, Entsolidarisierung, ein neosoziales Menschenbild, sowie eine zunehmende Vermarktlichung, festzustellen. Um sich diesen Zumutungen entgegenzustellen, trafen sich 150 Sozialarbeiter-Innen und SozialpädagogInnen aus ganz Deutschland am 17. +18. Juni 2011 in Berlin zu einer Tagung unter dem Motto „aufstehen-widersprechen-einmischen“. In 8 Workshops und einem Forum-Theater-Workshop wurde an Bestandsaufnahmen, Analysen und an Strategien gearbeitet, wie es gelingen kann, diese Entwicklungen zu stoppen und andere Wege zu nehmen.
Die TagungsteilnehmerInnen schätzen die aktuelle Lage wie folgt ein:

Soziale Arbeit, als gesellschaftliche Instanz, ist der sozialen Gerechtigkeit verpflichtet. Die gegenwartige neoliberale Finanz- und Sozialpolitik bedeutet eine drastische Verknappung der Ressource Soziale Arbeit fur die Gesellschaft. Das damit einhergehende neosoziale Menschenbild, das auch unsere Profession mehr und mehr pragt, unterwandert die Umsetzung einer nachhaltigen und qualitativen Sozialen Arbeit. Die Krise der Sozialen Arbeit spiegelt die Krise unserer Gesellschaft wider. Die Konditionierung der Sozialen Arbeit variiert bundesweit. In den neuen Bundeslandern haben sich die Probleme besonders zugespitzt, die Tendenzen und die sie verursachenden Faktoren sind jedoch uberall zu beobachten. Soziale Arbeit und vor allem die ihr anvertrauten Menschen, stehen gesellschaftlich unter massiven Belastungen und Druck. Im Kampf um die Verteilung offentlicher Mittel, Forderungen nach einer evidenzbasierten Sozialen Arbeit, einer gesellschaftlichen Ruckkehr zu autoritaren Strukturen und dem zunehmenden Wegfall offentlich verfugbarer und gestaltbarer Raume, zeigen sich die Auswirkungen der zuruckliegenden zwanzig Jahre neoliberaler Politik in Deutschland und des globalisierten Wirtschaftsliberalismus.

Appell an die KollegInnen der Sozialen Arbeit:

● Fordert Respekt und Anerkennung fur eure Arbeit! Wirkt der Entwertung der Sozialen Arbeit entgegen!

● Vertretet selbstbewusst, dass die angemessene fachliche Begleitung und Unterstutzung eurer Klientel nicht allein dem beruflichen Ethos, sondern ebenso geltendem Recht verpflichtet ist (z. B. Grundgesetz, UN Kinder- und Menschenrechtskonvention, KJHG/SGB VIII).

● Diskutiert und veroffentlicht problematische Entwicklungen eurer Arbeit!

● Benennt Ursachen und Hintergrunde, stellt euch gegen Forderungen und Oktroyierung von okonomischen Effizienzkriterien und absurden Sparbestrebungen!

● Informiert Politik und Offentlichkeit uber gegenwartige Entwicklungen in unserer Gesellschaft, mischt euch offensiv in die politische Auseinandersetzung ein!

● Tut euch zusammen, vernetzt und organisiert euch: zu eurem Schutz und zum wirksamen Agieren!

● Engagiert, organisiert und vernetzt euch in Projekten und Bundnissen fur eine kritische Soziale Arbeit!
Quelle: aufstehen widersetzen einmischen

Samstag News

Berlin: Wohnraumpolitik treibt Mieten in die Höhe
»Die Mietpreisexplosionen in Berlin setzen vor allem Hartz-IV-Empfänger, Altersarme, alleinerziehende Geringverdiener und Migrantenfamilien unter Druck: Denn trotz höherer Mieten wurden die Sätze für die Wohnkostenübernahme teilweise seit sechs Jahren nicht mehr erhöht; gleichzeitig wächst die Zahl der Zwangsumzüge beträchtlich. Diakonie und DGB fordern mehr soziales Engagement von Berliner Wohnungsbaupolitik.
Quelle: gegen-stimmen.de

Debatte um Mietpreise „Ziehen Sie doch nach Marzahn-Hellersdorf!“
DGB und Diakonie warnen vor neuen Armen-Ghettos in Randgebieten und fordern höhere Mietzuschüsse. Sonst drohe dem ganzen Sozialgefüge eine gefährliche Schieflage.
Quelle: Tagesspiegel

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