Sparen zu welchem Preis?

Dieses Land ist eins der Reichsten in der Welt und gibt im Verhältnis hierzu am wenigsten für die Bildung seiner Kinder & Jugendlichen aus. Der Grossteil des Geldes versickert auf den Verwaltungsebenen der EU, des Bundes, der Länder und zuletzt der Kommunen.

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Archive: Tempelhof – Schöneberg

Rationalisierung der Schulen- Bertelsmannisierung

Was verbirgt sich dahinter?
http://www.bertelsmannkritik.de

hierzu lese man auch:
Bertelsmann-Stiftung und Privatisierung

Mitschüler kämpfen um jungen Iraner

14-jähriger Gymnasiast soll abgeschoben werden – seine Mitschüler protestieren dagegen. Doch die Chancen stehen schlecht. Für die Behörden stellt eine Ausweisung kein Problem dar.

„Ali soll bleiben“, steht auf den Plakaten, die die Klasse 8G des Heinrich- von-Kleist-Gymnasiums gebastelt hat. Sie haben T-Shirts gedruckt, eine Unterschriftenaktion gestartet und einen Brief geschrieben, den sie heute Innensenator Ehrhart Körting (SPD) vorlegen wollen, weil ihr Klassenkamerad nach Griechenland abgeschoben werden soll.
vollständiger Artikel unter:

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Abschiebung-Ausweisung;art270,3037731

Wo bleibt die Kinder- und Jugendarbeit?

Zwischen realem Krisenszenario und statistischen Ungereimtheiten
KOM DAT Jugendhilfe Heft Nr. 3/09

Ergebnisse für Berlin und Nordrhein-Westfalen geben Rätsel auf.
Während in 14 der 16 Bundesländer der Rückgang der öffentlich geförderten Maßnahmen bei bis zu 14% liegt – bzw. für Bayern, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein sogar Zuwächse zu verzeichnen sind –, werden für Berlin 2008 rund 45% sowie für Nordrhein-Westfalen immerhin 29% weniger öffentlich geförderte Maßnahmen gezählt als noch 2004.

Angesichts dieser auf dem Papier ›erdrutschartigen‹ Rückgänge lassen sich Anfragen an die Zuverlässigkeit dieser Daten nicht vermeiden. So soll sich in NRW die Zahl der öffentlich geförderten Maßnahmen der Jugendarbeit zwischen 2004 und 2008 von rund 19.200 auf etwa 13.600 reduziert haben. Das wäre der mit Abstand niedrigste Wert seit der ersten Erfassung 1988. Dabei haben laut Statistik im Vergleich zu 2004 die Jugendverbände als Trägergruppe 2008 etwa 6.000 Maßnahmen weniger durchgeführt (-65%), während die Zahl der durchgeführten Maßnahmen anderer Trägergruppen sogar leicht zugenommen hat. Selbst unter Berücksichtigung knapper finanzieller Spielräume in den Kommunen oder auch einer Veränderung und der Kürzung der Landesförderung für die Kinder- und Jugendarbeit im Allgemeinen sowie die Jugendverbandsarbeit im Besonderen ist ein derartiger Rückgang nicht zu erklären.
vollständiger Artikel unter:
http://www.akjstat.uni-dortmund.de/akj/komdat/pdf/komdat36.pdf


Maserati-Mann empört Obdachlosenhelfer

Von Julia Jüttner
Seine Klientel hat oft nur das, was sie am Leib trägt. Harald Ehlert, Chef der gemeinnützigen Organisation „Treberhilfe Berlin“, sitzt im Maserati. Er sollte ein Fahrtenbuch führen, nachdem der Dienstwagen geblitzt wurde. Der 47-Jährige klagt dagegen – und muss sich nun harsche Kritik gefallen lassen.

Hamburg – Harald Ehlert ist ein Mann der Tat. Vor rund zwei Wochen erst trommelte er im Rathaus Schöneberg 200 Vertreter gemeinnütziger Organisationen zusammen. Ziel der Aktion: Mehr Transparenz bei sozialen Einrichtungen, die nachweisen sollen, dass sie das ihnen zur Verfügung gestellte Geld sinnvoll ausgeben. Sein Mut, das Thema offen anzupacken, wurde als Pionierarbeit gelobt.
„Für mich war das Thema durch, die offensive Debatte darüber, was Sozialarbeit ist, war ausführlich diskutiert worden.“
vollständiger Artikel unter:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,678856,00.html

Maserati-Affäre mit Folgen

Wohlfahrtsverbände fürchten um Image und Geld
von Anne Vorbringer

Der Druck auf den Chef der Treberhilfe Berlin, Harald Ehlert, wächst. Seit bekannt ist, dass Ehlert sich als Geschäftsführer der Hilfsorganisation einen Maserati mit zwei Chauffeuren als Dienstwagen leistet, gibt es viel Empörung. Wie berichtet, hat Ehlert für seine gemeinnützige GmbH, die sich um Obdachlose kümmert, vor drei Jahren den Maserati angeschafft – Grundpreis rund 110.000 Euro. Das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg, zu deren Mitgliedern die Treberhilfe gehört, distanzierte sich am Freitag erneut deutlich von Ehlert.
vollständiger Artikel unter:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/156356/156357.php

Das Ausspielen der Bürger kommt auf Touren…

Mehrheit begrüßt Debatte über Hartz IV
Berlin – In der von Parteichef Guido Westerwelle angestoßenen Sozialstaats-Debatte hat die FDP Zuspruch der Bürger geerntet und noch einmal nachgelegt. Der stellvertretende NRW-Ministerpräsident und FDP-Vize Andreas Pinkwart sprach sich für ein strengeres Vorgehen gegen Arbeitsverweigerer aus.

vollständiger Artikel unter:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/politik/detail_dpa_23935570.php

Müssen Sozialunternehmer Polo fahren?

Der Chef der Berliner Treberhilfe lässt sich in einem Maserati chauffieren, der Frauennothilfe-Verein „Hatun und Can“ besitzt einen Geländewagen für 60.000 Euro. Ist das unangemessen? Diskutieren Sie mit!
Ein Maserati Quattroporte kann mit 400 Pferdestärken in fünf Sekunden von Null auf Hundert spurten und kostet neu in der Grundausstattung 114.320 Euro. Im Fonds eines solchen Dienstwagens nimmt auch Horst Ehlert Platz, der sich als Chef der Berliner Treberhilfe um die rund 10.000 Obdachlosen in der Hauptstadt kümmert.
vollständiger Artikel unter:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Leserdebatte;art270,3034330

Das Faule im Staat

Von Karin Großmann
Machen Kinder arm oder reich? Die Schriftstellerin Kathrin Schmidt gibt in ihrer Dresdner Rede provozierende Antworten.

An einer Tankstelle am Rand der Autobahn steht im Gebüsch ein kleines Mädchen mit nassen Strümpfen und durchschnittener, wieder zusammengenähter Kehle. So beginnt der Roman „Koenigs Kinder“ der Schriftstellerin Kathrin Schmidt. Das Bild geht einem lange nicht aus dem Kopf. Was ist mit dem Kind passiert? Warum bemerkte niemand, dass es verschwand? Wer hat versagt?

mehr unter http://www.sz-online.de/Nachrichten/Kultur/Das_Faule_im_Staat/articleid-2382548

Moderierte Fragerunde mit dem Finanzsenator Nußbaum in Friedrichshain-Kreuzberg

Liebe Kollegen, Kolleginnen, MitstreiterInnen und UnterstützerInnnen,

Wir 1)möchten Euch zu einer moderierten Fragerunde mit dem Finanzsenator Nußbaum einladen.

Thema ist der Erhalt der Kinder- und Jugendarbeit nach §11, sowohl der Standorte als auch der Angebote in Qualität und Quantität.

Dieser Termin findet am Dienstag, dem 16.02.2010 um 19.00 Uhr in der Alten Feuerwache, Marchlewskistraße 6, 10243 Berlin statt.

Es ist wichtig, dass aus allen Bezirken VertreterInnnen anwesend sind.

Es ist die Gelegenheit noch mal gemeinsam zu verdeutlichen, dass berlinweit die Unterfinanzierung der Bezirke zu drastischen Kürzungen (wie z.b. Schließungen) in der offenen Kinder- und Jugendarbeit nach § 11 KJHG führen.

Die Hauptforderung ist nach wie vor, ein Erhaltungskonzept zur Absicherung der Kinder- und Jugendarbeit nach § 11.

Mit freundlichen Grüssen

i.A. Doris Sternekieker

www.widerstand-berlin.de

1)Wir sind ein offenes Bündnis von KollegInnen aus der Kinder – und Jugendarbeit, von Jugendlichen, von engagierten BürgerInnen, unterstützt von verdi und anderen.

Keine weitere Spaltung durch Verallgemeinerungen

Mir geht es gegen den Strich, dass hier auf den Seiten durch Verallgemeinerungen und bewertende Formulierungen eine Spaltung des Widerstandes geschieht.

Von daher möchte hier richtigstellen, dass wir gemeinsam – kommunale Einrichtungen und freie Träger-für den Erhalt und die Absicherung der offenen Kinder-und Jugendarbeit im Bezirk und berlinweit gekämpft haben. Durch diesen aktiven Kampf und die Zusammenarbeit konnte einiges verhindert und erreicht werden.Wir haben noch nicht aufgegeben und werden weiterhin gemeinsam für ein Erhaltungskonzept zur Absicherung der offenen Kinder-und Jugendarbeit berlinweit kämpfen.
Dieses Konzept könnte eventuell auch für die KollegInnen,die in den zur Übertragung stehenden Einrichtungen beschäftigt sind von Bedeutung sein.
Selbstverständlich werden die Übertragungen, sowie die Schließungen im Bezirk und berlinweit im Gespräch mit Herrn Nußbaum am Dienstag,den 16.02.2010 thematisiert und kritisiert werden.
Ich möchte an dieser Stelle nochmal darauf hinweisen, dass wir uns nicht spalten lassen, weder aufgrund der Trägerschaft;wer bleibt und wer übertragen werden soll; noch wegen anderer Gründe.
In diesem Sinne laßt uns in der Öffentlichkeit gemeinsam
gegen jede Schließung und Übertragung kämpfen.
Kämpferische Grüsse

Doris Sternekieker

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1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau1. Berlinweite Demonstration gegen den Sozialabbau
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